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Veit Heinichen

Scherbengericht

Auch ein Kommissar macht mal einen Fehler. Veit Heinichens Triester Ermittler Proteo Laurenti hat ihn vor 17 Jahren begangen, als er Aristèides Albanese ins Gefängnis geschickt hat.

Scherbengericht

Nun ist der Koch wieder draußen und will jedem der zwölf Zeugen, die damals gegen ihn ausgesagt haben, eine Henkersmahlzeit zubereiten. Schon bald gibt es die erste Leiche, und Laurenti sucht in seinem zehnten Fall „Scherbengericht“ nach Verbindungen zum Prozess im Jahr 1999.

Heinichen erzählt das gewohnt spannend, allerdings nicht übermäßig fesselnd. Und er schafft mit Flüchtlingen Bezüge zur aktuellen Situation in Europa. Dieses Buch ist keine leichte Krimiliteratur, manchmal etwas sperrig zu lesen, aber Heinichens Figuren, vor allem Albanese, haben Tiefgang.

Veit Heinichen: Scherbengericht, 336 S., Piper, 20 Euro, ISBN 978-3-49 20 57 59-2.

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