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Kunstaustellung in Kassel

So kommt die documenta in den sozialen Medien an

KASSEL Sie ist eine der weltweit bedeutendsten Ausstellungen für zeitgenössische Kunst: die documenta. Und wie bei so vielen Großereignissen machen die sozialen Medien vor der Kulturhochburg Kassel keinen Halt. Wir haben uns im Netz umgeschaut und die besten Beiträge auf Twitter, Facebook sowie Instagram herausgesucht.

So kommt die documenta in den sozialen Medien an

Eines der größten Projekte der documenta: Verbotene Bücher bilden einen Nachbau des Parthenon-Tempels.

Die Schlagzeilen bestimmt derzeit die wirtschaftliche Schieflage der documenta. Wir haben kurz vor Ende der documenta 14 in Kassel die Höhepunkte der Ausstellung, die am 16. September endet, in den sozialen Netzwerken angeschaut.

Auf Twitter, Facebook und Instagram teilten Besucher unter dem Hashtag „#documenta14“ Fotos, Videos und Nachrichten, was das Zeug hält. Mit diesem Hashtag können Nutzer alle Beiträge zur documenta aufrufen.

Die documenta auf Twitter

Der Beitrag, der als Erstes erscheint, wenn Nutzer beim Kurznachrichtendienst Twitter den Hashtag zur documenta eingeben, ist – wie sollte es anders sein – zum Parthenon der Bücher.

 

Beeindruckend: Unmengen an verbotenen oder früher verbotenen Büchern. #documenta14pic.twitter.com/NIlk9322Ls

— Yasmin Kirzeder (@kirzeder)

15. Juli 2017

Das Parthenon ist eine Installation der Künstlerin Marta Minujín und setzt ein Zeichen gegen das Verbot von Texten und die Verfolgung ihrer Verfasser. Bis zu 10 000 einst oder gegenwärtig verbotene Bücher aus der ganzen Welt stehen seit Beginn der Ausstellung auf dem Kasseler Friedrichsplatz.

Passend zum Parthenon fügt sich der zweite Tweet von „elephanteum“, der ein Bild des Obelisken auf dem Kasseler Königsplatz zeigt. Exklusiv zur documenta wurde der Obelisk mit dem Schriftzug „Ich war ein Fremdling und ihr habt mich beherbergt“ versehen.

 

Spricht für sich. #documenta14pic.twitter.com/56h5xpi7wb

— elephanteum (@elephanteum)

15. Juli 2017

Eine Anspielung auf die verbotenen Bücher. In den Sprachen Deutsch, Englisch, Arabisch und Türkisch ist das Zitat aus dem Matthäus-Evangelium auf jeweils einer Seite des Kunstwerks von Olu Oguibe zu lesen. Die Buchstaben sind vergoldet.

Die documenta auf Facebook

Auch auf Facebook ist der Parthenon ganz offensichtlich der Höhepunkt der documenta für die Besucher. Ein Bild des Kunstwerks von Michael Roth zeigt das Parthenon von der rechten Seite vor blauem Himmel, während davor zahlreiche Menschen umherwuseln.

„Der Parthenon der Bücher auf dem Kasseler Friedrichsplatz steht sicher beispielhaft für die #documenta14“, schreibt Roth, „die für sich in Anspruch nimmt, unbequem, politisch und fordernd zu sein.“ Mit Blick auf das Bild hat Michael Roth sicherlich nicht Unrecht.

 

Ein weiterer Beitrag zeigt die Fotocollage „Real Nazis“ des polnisches Künstlers Piotr Uklanski. Die Collage mit 203 Bildern steht in der Neuen Galerie.

Die documenta auf Instagram

Wie sollte es anders sein: Auf Facebooks Tochter Instagram ist das Kasseler Parthenon der Hit. Das erste Bild zeigt das Kunstwerk beleuchtet bei Nacht, das zweite zeigt den Aufbau und das dritte eine Nahaufnahme der eingewickelten Bücher. Dazu schreibt der türkische Nutzer, wie beeindruckt er von der Idee mit den 100 000 Büchern sei.

 

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