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Colson Whithead

Underground Railroad

Mit der Geschichte der Sklaverei in den USA beschäftigt sich Colson Whitehead in seinem mit dem Pulitzer-Preis gekrönten Roman „Underground Railroad“. Rassenhass ist in dem Land, wie die Ausschreitungen in Charlottesville in diesem Sommer zeigen, immer noch ein großes Problem.

Underground Railroad

Anhand der jungen Cora, die vom Süden in den Norden flieht, erzählt Whitehead von den schrecklichen Grausamkeiten, die die Sklaven erleiden mussten, und von ihren Fluchthelfern.

Nur leider macht der Autor aus dem Netzwerk „Underground Railroad“, das Sklaven einst half, in den befreiten Norden der USA zu kommen, wirkliche Züge und Drainagen, die unterirdisch verkehren. Dieser Kunstgriff lässt die Geschichte dann wie ein Märchen erscheinen. Man muss nur den Zugang finden und ab geht’s in einen besseren Teil des Landes.

Darunter leidet auch der Rest der Geschichte, der auf nicht erfundenen Tatsachen beruht und eindringlich von Whitehead geschildert wird.

Colson Whithead: Underground Railroad, 350 S., Hanser, 24 Euro, ISBN 978-3-446-25655-2.

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