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Abstimmung

Wählen Sie Dortmunds Sportler des Jahres 2017

DORTMUND Auf die Plätze, fertig, los! Bereits zum 13. Mal sucht Dortmund seine besten Sportler. Aus einem Berg von Kandidaten-Vorschlägen hat unsere hochkarätig besetzte Jury jeweils drei Athletinnen, Athleten, Mannschaften – und zum ersten Mal – auch Juniorsportler herausgesucht, die im Sportjahr 2017 glänzende Ergebnisse eingefahren haben. Und jetzt sind Sie an der Reihe. Verschaffen Sie sich einen Überblick und stimmen Sie ab!

Wählen Sie Dortmunds Sportler des Jahres 2017

Abgestimmt werden kann bis zum 14. Januar 2018. Gute fünf Wochen Zeit also, Ihren Favoriten zu Siegestrophäe und Siegerscheck zu verhelfen.

Die Nominierten zu Dortmunds Sportlerwahl 2017

SPORTLER DES JAHRES: Hans-Peter Durst - Der Paracycler  ist ein „Wiederholungstäter“ bei Dortmunds Sportlerwahl. Drei Mal wählten ihn die Dortmunder auf den Thron – und auch 2017 lieferte der 59-Jährige genügend Argumente für eine Wiederwahl. Der  Radsportler mit Handicap gewann in diesem Jahr erneut den Gesamtweltcup, und auch bei den Weltmeisterschaften im südafrikanischen Pietermaritzburg ließ Durst, der zweifache Paralympics-Sieger von Rio 2016,  die Konkurrenz im Zeitfahren und im Straßenrennen hinter sich.  Zudem setzt sich der Routinier, der auch Reha-Patienten in unserer Stadt als Sport-Botschafter Mut macht, engagiert und unermüdlich für mehrere inklusive Projekte ein, oder, wie er lieber sagt: Projekte für Gleichwertigkeit von Behinderten und Nicht-Behinderten. Das nächste ganz große Ziel: die Paralympics 2020 in Tokio.
SPORTLER DES JAHRES: Justin Wolf (ganz links) - Eine ungewöhnliche und ungewöhnlich erfolgreiche Saison erlebte der Dortmunder Radsportler Justin Wolf. Der junge Familienvater und Student erhielt Anfang 2017 einen Profi-Vertrag. Da ihm aber das System mit seiner Helferrolle nicht behagte, ließ er sich reamateurisieren und kehrte zu seinem Verein RSV Unna zurück. Sofort stellten sich die Erfolge wieder ein: Wolf wurde Zweiter bei der NRW-Meisterschaft im Zeitfahren auf der Straße, Dritter bei der „Deutschen“  in der Verfolgung auf der Bahn (vor Olympiakaderfahrern und Bahnweltmeister), wurde Zweiter bei der Oder-Rundfahrt, gewann im Kriterium und hinterm Derny beim einzigen Dortmunder Straßenrennen in Hombruch, zur Krönung kam Wolf bei der EM im Derny-Bahn auf Rang vier. Gerade fuhr Justin mit dem deutschen Bahnvierer Weltcups in Kanada und Boliven. „Das ist alles krass. Seit ich wieder ausschließlich für den RSV Unna starte, fühle ich mich befreiter, nicht mehr eingeengt. Das brauche ich, um meine Leistungen bringen zu können“, so Wolf.
SPORTLER DES JAHRES: Christopher Weber - Eigentlich ist der Dortmunder Christopher Weber von Haus aus Sprinter, ein ausgezeichneter. 2016 war der 26-Jährige Automobilkaufmann sogar der schnellste Sprinter unserer Stadt, lief die 100 Meter in 10,76 Sekunden.  Jetzt hat Kraftpaket Weber, 1,87 m groß und 108 Kilogramm schwer, mit dem Bobsport die für ihn perfekte Sportart gefunden. Beim Weltcup in Park City (USA) gewann der Dortmunder als Anschieber des Viererbobs von Pilot Johannes Lochner die Goldmedaille. „Er war 2002 mein erster Athlet und hat sich über die Jahre zu einem starken Sprinter entwickelt. Seine Trainingsgruppe, zu der noch immer einen guten Kontakt pflegt, drückt ihm für die Olympiateilnahme fest die Daumen," freut sich LGO-Trainer Manfred Richter. Weber, inzwischen für den BSC Winterberg am, Start, bringt schnell und kraftvoll inzwischen auch Lochners Zweierbob in Schwung. Ein Wintersport-Ass aus der Mitte unserer Stadt, wer hätte das gedacht?
SPORTLERIN DES JAHRES: Gina Lückenkemper - Sie ist die „Titelverteidigerin“ als Dortmunds Sportlerin des Jahres und hat in diesem Jahr alles dafür getan, die Trophäe erneut zu gewinnen. Gina Lückenkemper startete mit zwei nationalen Hallen-Titeln (60 Meter/Staffel) in die Saison, fügte an der frischen Luft den 100-Meter-Titel hinzu, um dann im Weltmeisterschafts-Vorlauf von London als erste Deutsche seit 26 Jahren die 100 Meter unter 11 Sekunden zu laufen (10,95 Sekunden). Diese Zeit brachte die Noch-LGO-Sprinterin – kommende Saison startet die 21-Jährige für Bayer Leverkusen – in die internationale Spitze. Und glaubt man der fröhlichen Blondine, die ihre eigentlichen Stärke sogar über die 200-Meter-Distanz sieht, soll das nicht ihr letztes Wort gewesen sein. 2018 ist die Europameisterschaft in Berlin ….
SPORTLERIN DES JAHRES: Christina Hammer - Ein „Dauergast“ bei der Wahl zu Dortmunds Sportlerin des Jahres, das spricht für außergewöhnliche Konstanz. Christina Hammer ist die ungeschlagene fünffache Box-Weltmeisterin. Zurzeit hält sie die WM-Titel der WBO und WBC im Mittelgewicht, die sie unlängst in München vor großem Publikum – nebst Fernsehübertragung – verteidigte. 2018 könnte der größte sportliche Traum der 27-Jährigen, die nach wie vor mit Trainer Dmitri Kirnos im Box-Leistungszentrum in der Helmut-Körnig-Halle trainiert, in Erfüllung gehen: Christina „Lady“ Hammer will sich in den USA durchsetzen und schnellstmöglich gegen die US-Box-Ikone Clarissa Shields antreten. Eine persönliche Einladung zum spektakulären Comeback-Kampf von Floyd Mayweather hatte sie bereits, dort knüpfte die Studentin weitere Kontakte in die Staaten.
SPORTLERIN DES JAHRES: Jana Landwehr - Hätten Sie's gewusst? In Dortmund gibt es eine Vizeweltmeisterin im Sommerbiathlon! Nach Gold mit der  deutschen Mannschaft gewann Jana Landwehr vom BSGi Huckarde bei den Welt-Titelkämpfen im thüringischen Suhl sogar Silber in der neu geschaffenen Disziplin Target Sprint. Zahlreiche weitere Titel holte sie sich auf der Landesebene und bei den Deutschen Meisterschaften. Die DM in der Disziplin Target Sprint waren das letzte Highlight für die treffsichere und laufstarke Sportlerin. Sommerbiathlon ist eine Kombination aus Laufen (ohne Skier) und Schießen, stehend und liegend, im Wechsel. Jana Landwehr ist schon seit Jahren eine feste Größe im Westfälischen Schützenbund und gehört dem Bundeskader an.
MANNSCHAFT DES JAHRES: Der Deutschland-Achter - Ein unfassbares Jahr! In Sarasota (Florida/USA) feierte der Deutschlandachter mit Gold bei der Weltmeisterschaft das Ende einer langen Durststrecke, blieb die gesamte Saison über unbesiegt, stellte zudem einen neuen Weltrekord über die 2000-Meter-Distanz auf. Mit einer starken Mischung aus jungen Wilden und alten Hasen war das Flaggschiff des DRV 2017 unbesiegbar und schickt sich an, unter dem neuen Trainer Uwe Bender eine ähnliche Dominanzphase aufzubauen wie von 2009 bis 2012, als der Deutschlandachter dreimal in Serie Weltmeister wurde und Olympia-Gold in London holte. Im Siegerboot 2017 saßen Martin Sauer, Hannes Ocik, Richard Schmidt, Malte Jakschik, Jakob Schneider, Torben Johannesen, Maximilian Planer, Felix Wimberger und Johannes Weißenfeld.
MANNSCHAFT DES JAHRES: SV Berghofen Fußballfrauen - Die Fußballfrauen aus Berghofen kamen 2017 aus dem Feiern nicht heraus:  Am Ende einer langen Westfalenliga-Saison, in der sie schon etwas überraschend Herbstmeisterinnen waren, bejubelten sie bereits drei Spieltage vor Schluss die Meisterschaft und damit verbunden den Aufstieg in die Regionalliga.  Im Kreispokal zogen die Kickerinnen aus Dortmunds Süden ins Finale ein – das sie natürlich gewannen. Und auch im Westfalenpokal wurde die Erfolgsserie erst im Endspiel gestoppt. Nach der Saison, in der die SVB-Damen die gefährlichste Offensive der Westfalenliga stellten,  zog sich überraschend Aufstiegstrainer Andreas Krüger zurück. Auch unter Nachfolger Thomas Sulewski läuft´s mit Platz sechs unter 14 Teams in der höheren Spielklasse gut.
MANNSCHAFT DES JAHRES: Katharina Müller/Tim Dieck - Über allem schwebt der Olympia-Traum … Katharina Müller und Tim Dieck, das junge Eistanz-Paar aus dem Dortmunder Leistungszentrum an der Strobelallee, trainiert an sechs Tagen in der Woche für sein großes Ziel: die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang im Februar 2018. Das so ehrgeizige wie harmonische Duo hat sich im Sommer in mehreren USA-Aufenthalten auf die Olympia-Qualifikation vorbereitet. Die ersten Wettkämpfe verliefen für die 22-jährige Müller und ihren 21-jährigen Eispartner vielversprechend:  In Riga gewannen sie einen internationalen Wettkampf, in Warschau landeten sie mit der drittbesten Kür auf Gesamtrang fünf. Drei Mal müssen sie die Norm laufen, zweimal haben sie's schon geschafft.
JUNIORSPORTLER DES JAHRES: Luca Nik Armbruster -  Der 16-jährige Schwimmer der SG Dortmund hat den großen Traum, irgendwann einmal bei  Olympia ins Becken zu springen. Das sei ein weiter Weg, gibt er zu. Aber der Weg ist geebnet. Über die 50 Meter Schmetterling im Jahrgang 2001 war er 2017 der schnellste Schwimmer der Welt. Nach unzähligen nationalen Altersklassenrekorden und einer DM-Medaille in der offenen Klasse schwamm „Luni“ bei der Jugend-Weltmeisterschaft in Indianapolis im Halbfinale die persönliche Bestzeit von 23,97 Sekunden und unterbot die magische Marke von 24 Sekunden. Das ist noch keinem „2001er“ in diesem Jahr gelungen.
JUNIORSPORTLER DES JAHRES: Die U19-Fußballer des BVB: Was kann schöner sein, als im Finale um die Deutsche Fußball-Meisterschaft Bayern München zu schlagen – im Elfmeterschießen! Die U19-Kicker von Borussia Dortmund hatten das Vergnügen, verteidigen vor 33.450 Zuschauern im Dortmunder Signal-Iduna-Park (Rekord-Besuch!)  ihren DM-Titel aus dem Vorjahr. Das sei „eine kleine Sensation“, wie der Leiter der BVB-Nachwuchsabteilung, Wolfgang Springer, fand: „Wir können stolz sein, dass wir es so weit geschafft haben.“ Den Grundstein für die fußballerische Ausbildung hatte Hannes Wolf gelegt, seit Sommer 2016 Bundesliga-Trainer in Stuttgart, sein Nachfolger Benjamin Hoffmann hielt beeindruckend Kurs. Deshalb hat sich die BVB U19 die zweite Nominierung mehr als verdient.
JUNIORSPORTLER DES JAHRES: Die U17-Handballerinnen des Goethe-Gymnasiums - Ein aufregendes Jahr liegt hinter den Handballerinnen des Goethe-Gymnasiums. Als Jungjahrgang feierte der Nachwuchs, der zu großen Teilen auch beim BVB spielt, die deutsche Schulmeisterschaft im Mai mit einem 10:6-Erfolg über das Sport-Landesgymnasium Leipzig. Doch damit nicht genug: Im August folgte im DHB-Dress der Gewinn der U17-Europameisterschaft. So viel Erfolg füllt auch den Terminkalender der Dortmunder „Gold-Mädchen“: Im Februar reist die Mannschaft von Trainerin Zuzana Porvaznikova zur Schul-Weltmeisterschaft nach Katar. Darüber hinaus stehen 2018 die Weltmeisterschaft in Polen und die World Youth Olympic Games in Argentinien auf dem Programm.

Stimmen Sie hier ab: Dortmunds Sportler des Jahres



Übrigens: Nicht nur für die siegreichen Sportler der vier Kategorien lohnt sich am Ende die Teilnahme, nein: Auch Sie können mit ihrer Stimmabgabe gewinnen. Unter allen Abstimmenden werden tolle Preise verlost:

  • Zwei Tickets für die Mercedes-Benz Fashion Week im Juli 2018 in Berlin.
  • Zwei VIP-Tickets für das Spiel Borussia Dortmund - FC Augsburg am 24. Februar 2018, bereitgestellt von Radio 91.2.
  • Ein Eventim-Konzertgutschein über 150 Euro, einlösbar im Servicecenter der Ruhr Nachrichten.

Auf der großen Sportlergala am 5. Februar 2018 bei Mercedes-Benz an der Wittekindstraße wird das best gehütete Geheimnis der Stadt gelüftet. Dann wissen wir, wer die Nachfolger der aktuellen Titelträger Gina Lückenkemper, Hans-Peter Durst und den Frauen aus dem deutschen Ruder-Vierer sind.

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