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Fußball

FC Nordkirchen spielt gegen die Kontermannschaft RW Unna

Nordkirchen Im Hinspiel hat der FC Nordkirchen einen 0:2-Rückstand gegen Rot-Weiß Unna noch aufgeholt und 2:2 gespielt. Im Rückspiel könnte es ähnlich eng zugehen.

FC Nordkirchen spielt gegen die Kontermannschaft RW Unna

Nordkirchens Abwehrchef Nils Venneker (r.) muss Stürmer Björn Scharfe vom Tor weghalten.reith (A) Foto: Reith

Issam Jaber, Trainer des Fußball-Bezirksligisten FC Nordkirchen, hat wieder mehr Optionen auf der Bank. Nicht nur Stürmer Marcel Voß ist nach Krankheit zurück, auch Marcel Tönning dürfte wieder erste Wahl sein, wenn es am Sonntag (14.45 Uhr, Am Südfriedhof, Unna) zu Rot-Weiß Unna geht.

Während es draußen eiskalt ist, sei das Klima in der Nordkirchener Mannschaft warm, meint Issam Jaber. Mit frostigen Gedanken erinnert er sich aber an das Hinspiel in Nordkirchen (2:2). Damals seien ein individueller Fehler und eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters dafür verantwortlich gewesen, dass Nordkirchen mit 0:2 zurücklag. Erst in der Nachspielzeit besorgte Kapitän Florian Fricke vom Punkt noch den Ausgleich am ersten Spieltag. Es war die erste Punkteteilung des Remiskönigs. „Das Unentschieden hatten wir uns am Ende auch verdient“, sagt Jaber. Und er warnt vor Unna, das drei Siege in Folge eingefahren hat.

Unna hat sich dem Niveau angepasst

„Die drei Punkte haben wir wegen Unerfahrenheit verloren. Mit unserer heutigen Erfahrung hätten wir die nicht mehr hergegeben“, sagt Unnas Trainer Emre Aktas. Der konterstarke Aufsteiger ist mit 22 Punkten aus 15 Spielen als Neunter in der Bezirksliga längst angekommen. Vor allem die Defensive hat Aktas stabilisiert. An den vier Spieltagen im September hat Unna zusammen 20 Gegentreffer kassiert – die Hälfte der 40 Gegentore, die Unna eigentlich auf einem der unteren Tabellenränge einsortieren müsste. Dass das nicht so ist, liegt an der treffsicheren Offensive. Die 33 Tore, von denen Stürmer Björn Scharfe für 10 verantwortlich ist, bedeuten Rang acht in dieser Rubrik.

„Die Bezirksliga war für uns ein großer Sprung, der bislang größte, den wir vollbracht haben. Auch die Mannschaften, die unten stehen, zu denen ich uns auch zähle, haben gute Zocker“, sagt Aktas – ein großer Unterschied zur A-Liga, sagte Aktas und ist ehrlich: „Wenn wir da gegen den 16. gespielt haben, wussten wir, dass wir samstags auch noch feiern gehen konnten.“ Aktas hebt hervor, dass in seiner Stammelf noch immer sechs Spieler stünden, die zu Kreisliga-C-Zeiten des Vereins den Durchmarsch begonnen haben. Jetzt bezeichnet der 34-Jährige die Tabelle als „optische Täuschung“, denn die Abstiegsplätze, auf die Unna immerhin zehn Punkte Vorsprung hat, sind noch nicht außer Reichweite. In Reichweite ist mit nur zwei Punkten Vorsprung aber auch Jabers FC Nordkirchen.

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