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Handball: Landesliga

HVE teilt Punkte mit Topmannschaft / HSG siegreich

SCHWERTE Siegreich war am Wochenende nur eine Hälfte des Schwerter Handball-Landesliga-Duos. Gejubelt hat man aber nach den Partien des vierten Spieltags bei der HVE Villigst-Ergste ebenso wie bei der HSG Schwerte/Westhofen.

HVE teilt Punkte mit Topmannschaft / HSG siegreich

Philipp Koch (li.) hatte mit sechs Treffern maßgeblichen Anteil am Punktgewinn der HVE Villigst-Ergste gegen den Vizemeister der Vorsaison, Westfalia Hombruch. Die Partie endete mit einem 25:25-Unentschieden.

Die Gänsewinkel-Halle am ungewohnten Sonntagabendtermin war voll, und das Spiel gegen den Vizemeister der Vorsaison aus Hombruch hatte gehobenes Landesliga-Niveau – zum kompletten Glück der HVE Villigst-Ergste hätte nur noch ein Heimsieg gefehlt.

Doch mit dem 25:25 wurde es „nur“ ein Punkt für die HVE – aber was heißt „nur“? Trainer Thorsten Stange war auch mit einem Tag Abstand „absolut zufrieden“ mit dem Teilerfolg. „Wir konnten gegen eine Topmannschaft der Liga mithalten, und vom Spielverlauf her ist das Unentschieden gerecht – alles in Ordnung“, sagt Stange.

Kein Sieg, ohne ans Limit zu gehen

Für den Coach war der Spielverlauf ein Musterbeispiel dafür, dass es sich lohnt, mit hoher Einsatzbereitschaft zu kämpfen und diszipliniert zu spielen. „Wir müssen es in die Köpfe unserer jungen Spieler reinbekommen, dass sie diese Tugenden immer wieder abrufen müssen“, sagt Stange. Denn im Gegensatz zur Bezirksliga, in der die Mannschaft manches Spiel gewonnen hat, ohne ans Limit gehen zu müssen, könne man sich dies nun nicht mehr erlauben.

Am Abend vor der HVE-Punkteteilung hatte die HSG Schwerte/Westhofen mit der HSG Lüdenscheid eine Mannschaft bezwungen, gegen die die Villigst-Ergster zwei Wochen vorher verloren hatten. Mit dem 24:23-Triumph nach ebenfalls sehr spannendem Spielverlauf feierte Trainer Kai Henning nach seiner krankheitsbedingten Abstinenz ein gelungenes Comeback auf der HSG-Bank.

Der Joker hat gestochen

Angesichts der personellen Konstellation war von einem Schwerter Sieg nicht unbedingt auszugehen – Leistungsträger wie Nico Paukstadt, Tim Schröter und Tim Gurol müssen erstmal ersetzt werden. Aber dann zogen die Schwerter einen Joker aus dem Ärmel, der stach: Sönke Brass. „Natürlich hat Sönke für eine Menge Entlastung in unserem Spiel gesorgt, vor allem in der Deckungsmitte war er ein ganz wichtiger Faktor für den Sieg. Ganz toll, dass er sich bereit erklärt hat, uns zu helfen“, lobte Henning den Ex-Lemgoer über den grünen Klee.

Brass selbst hatte ebenfalls Spaß an seiner Landesliga-Premiere (siehe „3 Fragen an“) und freute sich mit allen HSG-Beteiligten über ein positives Punktverhältnis (5:3). „Damit sind wir nach vier Spielen absolut im Soll“, findet Trainer Kai Henning.

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