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Poolbillard

Joshua Filler hat seine Feuertaufe mit Bravour bestanden

Las Vegas Beim Cocktailempfang im Anzug wirkte er noch zurückhaltend, doch am Tisch in Las Vegas war Joshua Filler dann ganz in seinem Element. Das Debüt des 20-Jährigen beim Mosconi Cup war stark.

Joshua Filler hat seine Feuertaufe mit Bravour bestanden

Ein ganz starker Mosconi-Cup-Debütant: Joshua Filler, hier für den PBC Schwerte in der 1. Bundesliga am Tisch, trumpfte beim renommierten Poolbillardturnier in Las Vegas auf. Foto: Bernd Paulitschke

Einen fast perfekten Auftakt für das europäische Team und einen gelungenen Einstand für Joshua Filler – das brachte der erste Tag der 24. Auflage des renommierten Poolbillard-Turniers um den Mosconi Cup in Las Vegas.

Joshua Filler bestand seine Feuertaufe in der Spielerstadt mit Bravour. Mit 20 Jahren jüngster Debütant in der Geschichte des Turniers, widerstand der Topspieler des PBC Schwerte allem Druck.

Beim Cocktailempfang im Anzug ging es noch zurückhaltend zu, am Billardtisch vor teilweise frenetischem Publikum hieß es dann aber am Montagabend, kühlen Kopf zu bewahren.

Schon gleich im Auftaktmatch, in der alle fünf Akteure beider Teams gegeneinander antreten, schien das Team Europa die Gastgeber aus den USA zu überrollen. Routinier Ralf Souquet eröffnete mit einer blitzsauberen An-und-Aus-Partie. Als Billy Thorpe, wie Filler Debütant, anschließend beim Break ein Foul unterlief, schlug erstmals die Stunde des Youngsters. Während seine Vereinskollegen vom PBC Schwerte im Vereinsheim vor dem großen TV-Schirm mitfieberten, spielte Joshua Filler souverän das 2:0 heraus. Mit einem Jubelschrei entlud sich bei ihm die Anspannung – der Einstand war gelungen. David Alcaide erhöhte auf 3:0 und Jayson Shaw besorgte das 4:0 – es lief wie am Schnürchen. Doch ein Patzer von Nick van den Berg brachte die USA ins Spiel. Sie verkürzten auf 2:4 und sogar auf 3:4, nachdem Filler beim Break Pech hatte. Alcaide machte letztlich in einer zähen Partie im zweiten Versuch zum 5:3 den ersten Punkt für Europa perfekt.

Im folgenden Doppel legten Alcaide und Shaw mit einem 5:3-Erfolg gegen Woodward und Thorpe den zweiten Punkt nach.

Das dritte Match bestritt dann Filler im Einzel gegen Routinier Dennis Hatch (46). Mit der 2:0-Führung im Rücken konnte er lockerer in sein Match gehen, doch gleich beim Auftaktbreak des Schwerters fiel die weiße Kugel – welch ein Pech. Doch Filler behielt die Nerven, ging ab 2:1 immer wieder mit einer Partie in Führung und spielte auch die entscheidende neunte Partie zum 5:4-Sieg nach Hause. Hatch zeigte sich anschließend wenig souverän, als er beleidigt den Handschlag verweigerte.

Als auch Souquet und Van den Berg ihr Doppel mit 5:3 gegen Van Boening und Dominguez gewannen und damit auf 4:0 stellten, hatten die Veranstalter wohl erste Schweißperlen auf der Stirn. Schließlich soll das Turnier über vier Tage gehen. Immerhin konnte Shane van Boening zum Abschluss für die USA gegen Jayson Shaw auf 1:4 verkürzen, dennoch war es für das Team Europa und Joshua Filler ein fast perfekter Auftakt.

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