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Fußball

SV Schermbeck genügt ein mittelmäßiger Auftritt

SCHERMBECK Der SV Schermbeck ist in der Westfalenliga 1 bis auf einen Punkt ans Spitzenduo heran gerückt. Eine Offenbarung war das 3:1 gegen Roxel aber nicht.

Westfalenliga 1 SV Schermbeck - BSV Roxel 3:1 (3:0)

Der BSV Roxel ist nun Tabellenletzter und hat in Schermbeck auch dementsprechend gespielt. So konnte sich der SV Schermbeck eine sehr bescheidene zweite Halbzeit leisten.

Die Anfangsphase verlief ganz nach Plan für SVS-Trainer Thomas Falkowski. Die Platzherren hatten sofort die Initiative ergriffen. In der achten Minuten schlug Patrick Rudolph einen Freistoß von links auf den zweiten Pfosten, dort stand Maik Habitz völlig frei und köpfte zum 1:0 ein.

Auch wenn die Schermbecker wegen der Roxeler Schwäche nicht in Gefahr kamen, war das Spiel nach vorne nicht besonders zielstrebig. Anders als von Falkowski gewünscht kamen die Schermbecker nicht über die meist offenen Seiten der Roxeler, sondern versuchten es durch die Mitte. So ergaben sich trotz fast andauernden Ballbesitzes nur wenige Chancen für die Hausherren. Das lag aber auch an der äußerst defensiven Spielweise der Münsteraner.

Zweimal Milaszewski

In der 36. Minute erreichte eine Flanke von links Dominik Milaszewski am zweiten Pfosten. Dessen Kopfball senkte sich über den Keeper zum 2:0 ins lange Eck. Kurz vor der Pause wurde ein SVS-Torschuss abgefälscht. Der Ball flog Milaszewski vor die Füße und es hieß 3:0. (45.).

Diese Führung war schon fast die gesamte Miete, ein bisschen mehr hätten sich die SVS-Fans im zweiten Durchgang aber schon gewünscht. Stattdessen wurden die Aktionen der Platzherren planloser. Oft versuchte man es mit langen Bällen aus der Abwehr, die höchstens zufällig ihr Ziel erreichten. Meist waren sie aber für die Mitspieler unerreichbar oder nur schwer zu verarbeiten.

Die Schermbecker leiteten sogar den Roxeler Ehrentreffer ein. Dominik Milaszewski spielte einen folgenreichen Fehlpass in der eigenen Hälfte. Der folgende Angriff der Roxeler war ihr einziger erfolgversprechender in der gesamten Begegnung. Gufäb Hatem beendete ihn mit dem Kopfball zum 3:1 (58.).

Die Schermbecker reagierten gar nicht auf das Zustandekommen dieses Tores. Stattdessen wurden die Aktionen noch zerfahrener, und das Spiel zog sich wie Kaugummi. Gegen eine gute Mannschaft hätte die Begegnung noch kippen können, Roxel war aber nicht in der Lage, Kapital aus den SVS-Fehlern zu schlagen. Die letzte Chance hatte sogar noch der SVS, doch Patrick Rudolph bekam aus 16 Metern keinen Druck auf den Ball und verletzte sich noch dabei.

SVS: Carpentier; Helling, Mule-Ewald, Klimczok (71. Poch), Milaszewski, Titz, Grumann (67. Turgut), Habitz, Kevin Rudolph (86. Weber), Patrick Rudolph , Niewerth.

Tore: 1:0 Habitz (8.), 2:0, 3:0 Milaszewski (36., 45.), 3:1 Hatem (58.).

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