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Fußball

Schermbeck verpasst Sieg im Topspiel

SCHERMBECK Es ist ein wirkliches Spitzenspiel gewesen. Der Reiz der Begegnung lag aber nicht in den Torszenen, sondern in den Unmengen von Zweikämpfen im Mittelfeld.

Westfalenliga 1 SV Schermbeck - Spvgg. Vreden 1:1 (0:0)

Schermbecks Trainer Thomas Falkowski begann mit einer 4-3-1-Taktik. Vreden macht aber in den ersten 20 Minuten sehr viel Druck, dass es zeitweise wie ein 5-4-1-System aussah. Die Schermbecker bekamen in der Anfangsphase keinen Zugriff auf das Spiel. Die Abwehr verdiente sich gestern zwar über 90 Minuten Bestnoten, doch das Spiel nach vorne war meist auf Zufälle oder auf lange, ungenaue Bälle auf Dominik Milaszewski aufgebaut.

Die Schermbecker Abwehr, in der Maik Habitz und Evans Kissi glänzten, machte den Vredener Stürmern das Leben schwer. In der ersten Halbzeit gab es keine nennenswerten Möglichkeiten für die Gäste.

Die Schermbecker kamen erst besser in die Partie, als Thomas Falkowski die eher defensive Taktik mit der Dreifach-Sechs aufgab und die Platzherren sich offensiver ausrichteten. Dennoch war es für die Schermbeck schwer, sich zum Vredener Gehäuse durchzukämpfen. Zu diesem Zeitpunkt war Marek Klimczok schon aus dem Spiel, der nach einer Verletzung im Zweikampf durch Kevin Rudolph ersetzt worden war.

Aufgrund des Spielcharakters war es nicht überraschend, dass sich die drei besten Chancen aus Distanzschüssen ergaben. Dominik Milaszewski gab aus einem Laufduell heraus einen Schuss aus 18 Meter ab, der aber vom Torwart glänzend abgewehrt wurde. Auch der Versuch Kevin Rudolphs aus 18 Metern (34.) wurde Beute des Vredener Schlussmannes. Zudem traf Nikolaj Zugcic einen Volleyschuss nicht ganz genau, sodass die Kugel über das Tor ging. Die zweite Hälfte gehörte dann den Platzherren. Schon nach zwei Minuten eröffnete Kilian Niewerth die Jagd auf die Führung. Die erzielte dann Kevin Rudolph in der 50. Minute mit einem unhaltbaren Schuss aus 18 Metern. Die Vredener Stürmer bissen sich weiter an der Schermbecker Zweikampfstärke die Zähne aus. Milaszewski hätte das 2:0 erzielen müssen, schob den Ball nach glänzender Vorarbeit Zugcics aber neben das Tor.

Anschließend hatte Vreden seine ersten Möglichkeiten. Carpentier rettete einmal gegen Jose Murillo, bei der Zweiten bügelte er einen eigenen Fehler aus. Nachdem er einen Fehlpass auf Marvin Möllers gespielt hatte, kam er bei dessen Heberversuch noch im letzten Augenblick mit der Hand an den Ball und hob ihn über die Latte.

Der Ausgleich war schon ein bisschen ärgerlich. In der 77. Minute stand Kevin Rudolph nach einem Milaszeweski Zuspiel frei vor dem Tor, schoss aber nur den Keeper an.

Im direkten Gegenzug über die linke Seite war die SVS-Abwehr zum ersten Mal etwas ungeordnet, und der gerade eingewechselte Pascal Leifkes köpfte das Ausgleichstor. Beide Teams kämpften noch bis in die Nachspielzeit um den Sieg, ein Tor fiel aber nicht mehr.

SVS: Carpentier, Helling (81. Schröter), Klimczok (13. Kevin Rudolph) , Zugcic, Milaszewski, Grumann (61. Turgut), Poch, Habitz, Patrick Rudolph, Kissi, Niewerth.

Tore:  1:0 Kevin Rudolph (50.), 1:1 Leifke (78..)

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