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Handball

Vierte HSG-Niederlage in Folge – Frauen schlagen den Tabellenführer

Hagen 25:28 bei Eintracht Hagen 3 – es war die vierte Niederlage in Folge, die die Schwerter am Samstagabend in der Sporthalle Mittelstadt hinnehmen mussten.

Vierte HSG-Niederlage in Folge – Frauen schlagen den Tabellenführer

Zu Fall gebracht: Dominik Yaltzis (re.), hier im Heimspiel gegen Schwelm, kassierte mit der HSG Schwerte/Westhofen in Hagen die vierte Niederlage hintereinander. Paulitschke Foto: Bernd Paulitschke

VfL Eintracht Hagen 3 - HSG Schwerte/Westhofen 28:25 (13:10)

Wir haben uns durch die eigenen Unzulänglichkeiten um den Lohn unserer Arbeit gebracht“, lautete das Fazit des HSG-Trainers Kai Henning.

Was auffällt: Echte Torgefahr versprühten in Hagen nur zwei Schwerter Spieler: Nico Paukstadt und Alexandr Denissov erzielten 20 der 25 Treffer – über die rechte Angriffsseite und den Kreis ging dagegen kaum etwas.

Weil sich die Schwerter zudem in der ersten Hälfte eine Reihe von technischen Fehlern leisteten, liefen immer wieder in Konter der Gastgeber. „Von den 13 Hagener Toren der ersten Halbzeit resultierten bestimmt die Hälfte aus Tempogegenstößen“, stellte Henning fest.

In Führung lagen die Gäste im Verlaufe der Partie kein einziges Mal. Über 4:1 und 10:6 ging es mit einem 13:10-Vorsprung für die Eintracht in die Pause. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff setzten sich die Gastgeber sogar auf 19:14 ab. Vor allem dank Denissov, der sieben seiner neun Tore in der zweiten Halbzeit erzielte, schafften die Schwerter aber wieder den Anschluss. „Wenn wir es einmal geschafft hätten auszugleichen oder sogar in Führung zu gehen, bin sicher, dass das Spiel gekippt wäre“, meinte Henning. Genau dies schaffte die HSG aber nicht. Bis zum 24:23 (54.) durften die Schwerter noch auf etwas Zählbares hoffen, doch mit drei Toren in Folge zum 27:23 sorgte der Tabellenzehnte dann für die Entscheidung zu seinen Gunsten und warf die Henning-Schützlinge auf den drittletzten Tabellenplatz zurück.

Schwerte/Westhofen: Daniel Evangelou, René Polesny, Mike Krüner - Dominik Yaltzis (1), Nico Paukstadt (11/3), Tim Decker, Alexandr Denissov (9), Alexander Nickolay (1), Tim Gurol, Mico Tessarek, Tim Schlütz, Niklas Linnemann (3), Christoph Kämper, Alexander Neese.

HSG Schwerte/Westhofen - ETSV Witten 30:29 (15:15)

Peter Hengstenberg hatte das passende Motto vor Spielbeginn ausgegeben: „Unsere Halle, unsere Punkte“ hatte der Trainer seinen Verbandsliga-Handballerinnen der HSG Schwerte/Westhofen mit auf den Weg gegeben. Mit anderen Worten: Die beiden Punkte sollten unbedingt in der FBG-Halle bleiben, auch wenn als Gegner der Tabellenführer seine Visitenkarte abgab. Und die Schwerterinnen setzten Hengstenbergs Wunsch in die Tat um und zwangen den ETSV Witten mit 30:29 in die Knie.

Wie schon am vergangenen Wochenende war Sally Unger (11/2) die überragende Schützin für die HSG, doch herausheben wollte der Trainer die Rückraumspielerin nicht. Viel mehr lobte der Coach sein Team für „eine ganz starke Kollektivleistung.“

Dabei kam der Tabellensechste gegen den Spitzenreiter nicht gut ins Spiel und lag nach einer knappen Viertelstunde mit 5:8 in Rückstand. Doch dann steigerten sich die Schwerterinnen vor allem in der Deckung und gingen mit 11:9 in Front (22.). Bis zur Halbzeit (15:15) hatte Witten den Rückstand aber wieder egalisiert.

Nach Wiederanpfiff hatten die Gäste erneut den besseren Start und gingen wieder mit drei Toren in Führung (22:19, 44.). Doch Unger und Cynthia Matzat (2) glichen zum 22:22 aus (47.) – die spannende Schlussphase war eingeläutet. Hier bewies das Schwerter Team erneut Comeback-Qualitäten und drehte einen 24:26-Rückstand zum 27:26 und 30:29 – einen knappen Vorsprung, den Hengstenbergs Team über die Ziellinie rettete.

Schwerte/Westhofen: Lesley Schwederski, Erva Aydin - Cynthia Matzat (5), Lea Tietz (3), Katharina Petri (3), Vicky Wolff (1), Denise Rosigkeit, Marisa Römer, Lara Tietz (5), Katharina Batschurin (2), Sally Unger (11/2).

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