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Fußball-Landesliga

„Wir setzen alles wieder auf Null“

HENNEN Am Dienstagabend leitete er erstmals beim SC Hennen das Training als Cheftrainer. Marcel dos Santos, Ende Juni als Co-Trainer an Bord geholt, soll die auf den vorletzten Platz abgerutschten „Zebras“ in der Fußball-Landesliga wieder auf Kurs bringen.

„Wir setzen alles wieder auf Null“

Marcel dos Santos will als neuer Cheftrainer den SC Hennen aus dem Tabellenkeller herausführen. Foto: Bernd Paulitschke

Natürlich ist er von dem Gelingen dieser Aufgabe überzeugt, sonst hätte er den Job nicht übernommen. „Das Potenzial in der Mannschaft ist vorhanden“, ist Dos Santos überzeugt. „Wir waren in den bisherigen Spielen ja nicht meilenweit entfernt. Manchmal hat auch ein bisschen Glück gefehlt, mal in Führung zu gehen.“

In dieser Situation müsse man wieder zu den Grundtugenden übergehen: Laufbereitschaft und Zweikampfverhalten. „Aber es geht nur über die Trainingsbeteiligung. Jeder muss jetzt seine persönlichen Eitelkeiten zurückstellen“, fordert er von den Spielern. Dos Santos startet einen Neuanfang. Jeder Einzelne muss sich neu beweisen. „Wir setzen alles auf Null. Das habe ich der Mannschaft auch so gesagt“, berichtet der neue Chef im Naturstadion.

Die „Zebras“ wollen noch einmal neuen Schwung aufnehmen in den letzten acht Wochen bis zur Winterpause. Sechs Landesliga-Partien stehen noch bis zur Winterpause auf dem Programm. Am Sonntag geht es zum Tabellendritten FSV Werdohl. „In Werdohl erwartet niemand etwas von uns. Da können wir frei aufspielen“, so der Trainer. Dann aber kommen entscheidenden Wochen. Denn die folgenden fünf Gegner VfL Bad Berleburg (12.), SV Attendorn (11.), RW Erlinghausen (13.) FC Altenhof (16.) und FSV Gerlingen (14.) stehen in der Tabelle alle um den SC Hennen herum. Mittendrin liegt noch die Kreispokal-Partie gegen den Westfalenligisten FC Iserlohn. Diese sieht Dos Santos aber nicht als störend. Hier könne man auch mal etwas ausprobieren.

Die Liga sieht er als ausgeglichen an. Der FC Lennestadt und der RSV Meinerzhagen, das wäre schon eine andere Klasse. Aber alle Teams darunter – da könne jeder jeden schlagen. Und mit dem Siegen muss der SC Hennen dringend beginnen, nach zuletzt sechs sieglosen Spielen.

Wohl nicht mehr mithelfen als Spieler kann dabei Pascal Schepers in dieser Saison. Der verletzte Torjäger soll aber dennoch stärker in den Verein eingebunden werden. Auch mit Neuzugang Malik Mamadou, der nach einer Knie-OP nicht auch die Beine kommt, rechnet Dos Santos vorerst nicht mehr. So wird sich personell in der Winterpause sicherlich noch etwas tun. „Wir werden uns in den nächsten Wochen zusammensetzen, wie wir den Kader qualitativ aufwerten können“, meint der Coach.

Vorerst gelte es aber, den Kopf frei zu kriegen und sich auf die eigene Leistung zu konzentrieren, damit der SC Hennen wieder an bessere Zeiten anknüpfen kann.

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