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Fußball-Westfalenliga: Vreden gewinnt beim SuS

3:0-Derbysieg: Jubel in Blau und Gelb

STADTLOHN Die Gäste feierten ausgelassen den Derbysieg, die Gastgeber schlichen mit hängenden Köpfen vom Rasen. Deutlich mit 3:0 setzte sich die SpVgg Vreden beim SuS Stadtlohn durch und verteidigte damit ihre Spitzenposition. Die Stadtlohner befinden sich damit erst einmal im Niemandsland der Tabelle.

3:0-Derbysieg: Jubel in Blau und Gelb

An alter Wirkungsstätte brachte Lars Ivanusic (M.) die Vredener mit 1:0 in Führung.

Es lief bereits die Schlussphase der ersten Hälfte vor toller Kulisse im Hülsta-Sportpark. Die über 1000 Zuschauer mussten schon fast mit einem 0:0 zur Pause rechnen. Dann aber das: Marvin Möllers brachte einen Freistoß ins Zentrum, wo die Stadtlohner nur unzureichend klärten. Der frühere SuSler Lars Ivanusic feuerte aus der zweiten Reihe ab – und Keeper Sören Stauder lenkte den Ball mit den Fingerspitzen ins Eck – 0:1 (38.). Vor diesem Treffer hatte sich in beiden Strafräumen nur wenig Brenzliges abgespielt. Den ersten Abschluss setzte Vredens Jose Murillo übers Tor (4.), die Stadtlohner hätten nach einem Kopfball von Cihan Bolat, den Cedric Drobe parierte, in Front gehen können (18..). Das sollte aber der einzige SuS-Abschluss aufs Tor in der gesamten Partie bleiben.

Murillo trifft zum 2:0

Die Vredener wirkten im Spiel nach vorn deutlich abgestimmter, auch wenn sie lange nicht durch die Stadtlohner Abwehr kamen. Zwar tauchte Murillo nach Hereingabe von Möllers gefährlich vorm Tor auf, verpasste aber per Flugkopfball (26.).

Nach dem Führungstreffer wirkten die Gäste dann befreit – und die Hausherren gelähmt. So nötigten zwei Vredener Justus Jaegers an der Außenlinie zu einem Rückpass, der nicht Stauder erreichte, sondern von Murillo abgefangen wurde. Der Kolumbianer umkurvte den Keeper und schoss aus ganz spitzem Winkel zum 2:0 ein (42.). Der Angreifer hätte sogar vor der Pause noch auf 3:0 stellen können, scheiterte diesmal aber an Schlussmann Stauder (45.).

SuS schafft die Wende nicht

Die Vorgaben für den zweiten Durchgang waren klar: Der SuS musste etwas tun, die SpVgg durfte auf Gegenstöße lauern. Ein solcher brachte in Minute 48 eine gute Gelegenheit für Murillo, der aber vorbei köpfte. Auch Romario Wiesweg hatte, frei vor Stauder, das 3:0 auf dem Fuß (52.) – er ließ die Stadtlohner aber weiter auf eine Wende hoffen.

Westfalenliga-Derby SuS Stadtlohn gegen SpVgg Vreden

Diese kam allerdings nicht. Vreden verteidigte nüchtern, wurde aber auch kaum in Verlegenheit gebracht. Die einzige echte SuS-Chance der zweiten Hälfte von Michael Roßmöller landete weit über dem Tor (58.). Nach langer Chancen-Durststrecke setzte sich die SpVgg in der Schlussphase noch dreimal in Szene. Eine Chance davon nutzte Carlo Korthals zum 3:0 (85.).

SuS: Stauder - Niedzicki, Jaegers (74. Buning), de Graaf, Schäfer - Ehler (85. Grothe), Gökdemir, Roßmöller, Hartmann (60. Schmidt) - Worms - BolatSpVgg: Drobe - Niehuis, J. Temme, Enning, Ihongbe - Korthals (87. Kondring), Wiesweg (85. Steiner), Hakvoort, Ivanusic (76. Kösters) - Möllers, MurilloTore: 0:1 Ivanusic (38.); 0:2 Murillo (42.); 0:3 Korthals (85.)Zuschauer: 1150

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