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ALBA unterliegt im Eurocup Krasnodar und ist trotzdem weiter

Berlin. Basketball-Bundesligist ALBA Berlin hat im Kampf um das Weiterkommen im Eurocup einen Rückschlag einstecken müssen. Am Dienstagabend unterlagen die Berliner vor 8080 Zuschauern dem russischen Spitzenklub Lokomotive Kuban Krasnodar trotz großem Kampf mit 84:89 (42:47). Trotz der Pleite ist das Team von Trainer Aito Garcia Reneses für die Top16-Runde qualifiziert. Beste Berliner Werfer waren Denis Cifford mit 17 und Marius Grigonis mit 16 Punkte.

ALBA unterliegt im Eurocup Krasnodar und ist trotzdem weiter

ALBA-Profi Dennis Clifford (r) versucht Krasnodars Frank Elegar am Wurf zu hindern. Foto: Jörg Carstensen

Von Beginn an entwickelte sich eine sehr körperbetonte Partie. Nach kurzem Abtasten gelang es ALBA zunächst mit einer starken und intensiven Verteidigung den russischen Favoriten im Angriff zu stoppen. So ließ man nur 13 Punkte zu und konnte selber 19 Zähler machen.

Im zweiten Viertel stieg dann aber die Fehlerquote der Berliner. Besonders im Angriff gelang kaum noch etwas. Krasnodar hingegen hatte seinen Wurfrhythmus gefunden. Nach einem 2:17-Lauf lag ALBA plötzlich 23:30 hinten. Aber die Berliner kämpften sich bis zur Pause wieder auf 42:47 heran.

Nach dem Seitenwechsel wurde der Rückstand beim 54:64 dann erstmalig zweistellig. ALBA ließ zu viele offene Würfe liegen, die Russen präsentierten sich hingegen eiskalt. Zudem schied Spielmacher Peyton Siva mit einer Kopfverletzung aus. Trotzdem kämpften sich die Berliner im Schlussviertel wieder zurück. Zwei Minuten vor Ende brachte Akeem Vargas ALBA bis auf einen Punkt heran (82:83). Es blieb bis zum Ende eng, doch mit etwas Glück und Nervenstärke brachten die Russen den knappen Vorsprung über die Zeit.

Indes haben die MHP Riesen Ludwigsburg einen weiteren Schritt in Richtung K.o.-Runde der Champions League gemacht. Das Team gewann beim italienischen Club Orlandina Basket mit 72:61 (29:30) und steht mit sechs Siegen und einer Niederlage an der Spitze der Gruppe B. Die ersten vier Mannschaften qualifizieren sich für die Playoffs.

Angeführt vom starken Nationalspieler Johannes Thiemann, der mit 16 Punkten bester Scorer der Gäste war, zogen die Gäste nach dem Seitenwechsel auf und davon und brachten auch im Schlussdurchgang die Führung ohne Probleme über die Runden. Neben Thiemann konnten auch die beiden US-Amerikaner Thomas Walkup (14) und Dwayne Evans (14 Rebounds) überzeugen.

Im nächsten Match gastieren die Ludwigsburger am kommenden Mittwoch beim griechischen Club PAOK Saloniki.

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