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Fußball: Frauen-Bezirksliga

Ahaus im Abwärtstrend

AHAUS Mit 0:7 unterlagen die Ahauserinnen am Sonntag beim FC Nordwalde, schon am Spieltag zuvor hatten sie mit 0:9 beim TuS Altenberge verloren. Aus den letzten fünf Partien, nach der Entlassung von Trainer Olaf Hilbring, holte das Team einen Punkt bei 4:27 Toren und rutschte in dieser Zeit von Platz fünf auf zwölf ab.

Ahaus im Abwärtstrend

Für die Eintracht-Frauen, hier Alina Kötter (l.), läuft es derzeit nicht. Foto: Johannes Kratz

„Die Mannschaft ist nach der Trennung von Olaf Hilbring bisher nicht richtig in Tritt gekommen“, erklärt Interimstrainer Joachim Geerdes. „Jetzt müssen wir im Training noch mehr arbeiten, um möglichst noch in den beiden Spielen vor der Winterpause wichtige Punkte zu holen. Hopfen und Malz sind noch längst nicht verloren.“

Ein Blick zurück: Am 15. Oktober war die Partie der Ahauserinnen beim SV Gescher beim Stand von 2:2 abgebrochen worden, nachdem der Schiedsrichter den Ahauser Trainer Hilbring von der Anlage verwiesen und dieser sie wieder betreten hatte (wir berichteten). Im Nachhinein wertete das Bezirks-Sportgericht die Partie mit 2:0 für Gescher, „weil der Abbruch von Eintracht Ahaus verursacht worden ist“, wie Sportrichter Ludger Rüschenschmidt erklärt.

Nach dem Spiel in Gescher suspendierte die Eintracht Olaf Hilbring, seither leitet Vorstandsmitglied Joachim Geerdes übergangsweise die Geschicke der Mannschaft, ehe ein neuer Coach gefunden ist. „Sicher war das für die Spielerinnen eine schwierige Situation, aber Trainerwechsel kommen im Fußball immer wieder vor, deshalb darf die Welt nicht stehen bleiben“, sagt Geerdes.

Am Sonntag in Nordwalde vertrat ihn der Vorsitzende der Eintracht, Carsten Lelles, an der Seitenlinie. „In der ersten Halbzeit haben wir eigentlich gut mitgehalten, sind dann in der zweiten aber eingebrochen. Wir versuchen, gerade herauszufinden, warum es derzeit nicht läuft.“ Ein Grund dafür könne sein, dass nach dem Trainerwechsel auch Spielerinnen wie Vanessa Homölle und Lisa Kuppke aufgehört hätten.

Sehr wichtiger Bestandteil

Lelles erklärt, dass er Olaf Hilbring für einen sehr guten Trainer gehalten habe, „er hat seinen Job super gemacht, am Spielfeldrand immer 100 Prozent gegeben und war manchmal sehr aufbrausend.“ Hilbring sagt rückblickend: „Es ist schade, dass es so gelaufen ist. Wir hatten den Plan, in die Landesliga aufzusteigen und ich denke, das hätten wir auch geschafft.“ Auch Geerdes will die Erfolge Hilbrings, der das Team von der B-Liga bis in die Bezirksliga geführt hat, nicht in Abrede stellen, „aber nach dem Spiel in Gescher mussten wir als Verein reagieren“.

Immerhin sei der Frauenfußball ein sehr wichtiger Bestandteil des Klubs. Geerdes hofft nun, dass die Mannschaft das Ruder möglichst schnell herumreißen und die Abstiegszone wieder verlassen kann.

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