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Angriff in Altena: Beschuldigter hat noch nicht ausgesagt

Altena. Nach der Messerattacke auf den Bürgermeister von Altena, Andreas Hollstein, hat der Beschuldigte noch nicht ausgesagt. „Er lässt sich anwaltlich vertreten und hat bislang keine Aussage gemacht“, sagte ein Sprecher der Polizei in Hagen am Mittwochmorgen. Gegen den 56 Jahre alten Mann war am Dienstag Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen worden.

Angriff in Altena: Beschuldigter hat noch nicht ausgesagt

Der Imbiss in Altena, in dem Bürgermeister Hollstein angegriffen wurde. Foto: Oliver Berg

Hollstein war am Montagabend in einem Imbiss in der sauerländischen Kleinstadt mit einem Messer attackiert und leicht am Hals verletzt worden. Er erlitt nach Angaben der Polizei eine etwa fünf Zentimeter lange Schnittwunde. Der Angriff hat laut Staatsanwaltschaft ein fremdenfeindliches Motiv. Der CDU-Politiker ist für sein Engagement für Flüchtlinge bekannt. Hollstein hat nach eigenen Worten Mitleid mit dem Täter. „Er hat sein Leben verpfuscht“, sagte er der Onlineausgabe der „Passauer Neuen Presse“.

Die Ermittler gehen nach ersten Erkenntnissen von einer spontanen Tat des arbeitslosen Maurers aus. Er sei angetrunken gewesen und habe erst in dem Döner-Grill bemerkt, dass der andere Kunde der Bürgermeister war. Hinweise, dass der Angreifer Verbindungen in die organisierte rechte Szene gehabt habe, seien bislang nicht gefunden worden, hieß es bei der Staatsanwaltschaft. Der 56-Jährige soll nun vernommen und psychiatrisch begutachtet werden.

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