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Das Morgen-Update

Aus für Jamaika, Fuck Ju Göhte erzürnt EU, Mutter vor Gericht

NRW Die Jamaika-Verhandlungen sind geplatzt, Bundespräsident Steinmeier verschiebt seinen Antrittsbesuch in NRW. Eine Mutter steht erneut vor Gericht, weil sie stundenlang zuhörte, wie ihr Säugling gequält und dann ermordet wurde, Mehrfachmörder Charles Manson ist tot, der Filmtitel "Fack Ju Göhte" erzürnt die Sittenwächter der EU. Hier erfahren Sie, was Sie in der Nacht verpasst haben und was der Tag bringt.

Aus für Jamaika, Fuck Ju Göhte erzürnt EU, Mutter vor Gericht

Das Wetter Heute bleibt es bewölkt, ab und zu kann es regnen und im Bergland fällt sogar Schnee. Das Thermometer klettert maximal auf 6 (Westfalen) bis 11 Grad (Rheinland).

Der Verkehr

 

Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert

  • Deutschland steht nach dem Scheitern der Jamaika-Sondierungen vor unübersichtlichen politischen Verhältnissen. Die FDP ließ die Verhandlungen mit CDU, CSU und Grünen am späten Abend überraschend platzen."Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren", sagte FDP-Chef Christian Lindner. Kanzlerin Angela Merkel stürzt damit in die schwerste Krise ihrer zwölfjährigen Amtszeit. Acht Wochen nach der Bundestagswahl ist unklar, wie es weitergeht. Merkel kündigte an, Steinmeier im Laufe des Montags über den Stand der Dinge informieren.

BERLIN Die Verhandlungen über ein Bündnis zwischen Union, FDP und Grünen sind gescheitert. Die FDP bricht die Gespräche ab. Die Kritik an den Liberalen ist groß, die Grünen-Spitze wirft der FDP mangelnde Verantwortung vor. Wie geht es nun ohne Jamaika weiter?mehr...

  • Wegen des Abbruchs der Sondierungsgespräche für eine Jamaika-Koalition hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier seinen für Montag und Dienstag geplanten Besuch in Nordrhein-Westfalen verschoben. Das bestätigte eine Sprecherin des Präsidialamts in Berlin. Dem Bundespräsidenten kommt in der schwierigen innenpolitischen Lage nach dem Scheitern der Gespräche zur Bildung einer neuen Bundesregierung eine Schlüsselrolle zu. Er muss dem Bundestag einen Kandidaten für das Amt des Bundeskanzlers vorschlagen. Es wird erwartet, dass Steinmeier noch an diesem Montag mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zusammentrifft, um das weitere Vorgehen zu beraten.
  • Der frühere Sektenführer und verurteilte Mehrfachmörder Charles Manson ist tot. Manson starb im Alter von 83 Jahren in einem Krankenhaus in Kern County eines natürlichen Todes, wie die kalifornische Gefängnisbehörde mitteilte. Der Kriminelle mit eingeritztem Hakenkreuz auf der Stirn war zu lebenslanger Haft verurteilt gewesen. Er hatte im August 1969 eine Handvoll seiner Anhänger zu einer brutalen Mordserie in Los Angeles angestiftet. Zu den Opfern zählte die hochschwangere Schauspielerin Sharon Tate, Ehefrau von Regisseur Roman Polanski.
  • Ein Feuerwehrmann ist während eines Einsatzes auf der Autobahn 3 im Rhein-Sieg-Kreis von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Der Fahrer des Wagens sei am späten Sonntagabend bei Troisdorf-Altenrath in eine Unfallstelle gefahren, an der gerade die Unfallaufnahme stattfand, sagte ein Sprecher der Polizei. Dabei sei der Feuerwehrmann schwer verletzt worden. Der 34-Jährige wurde ins Krankenhaus gebracht, nach Angaben der Polizei war er am Montagmorgen nicht mehr in Lebensgefahr. Der Unfallfahrer blieb unverletzt. Bei dem vorausgehenden Unfall waren zwei Menschen leicht verletzt worden.
  • Die IG Metall in Nordrhein-Westfalen hat Widerstand gegen die geplanten Stellenstreichungen bei Siemens am Standort Mülheim angekündigt. "In den kommenden Tagen werden wir mit den Kolleginnen und Kollegen bei Siemens beraten, wie wir den Widerstand gegen diese Pläne gestalten", sagte der NRW-Bezirksleiter der IG Metall, Knut Giesler, der "Rheinischen Post". Dabei forderte die Gewerksschaft auch die Unterstützung der Landesregierung. Andere Ministerpräsidenten hätten sich schon klar positioniert.
  • US-Präsident Donald Trump hat offenbar vor, die Einfuhr von Großwildjäger-Trophäen wie sein Vorgänger Barack Obama zu verbieten. Das deutete er auf Twitter an. Zuvor hatte er nach massiven Protesten von Tierschützern eine von seiner eigenen Regierungangeordnete Aufhebung der unter Obama verfügten Regelung auf Eis gelegt. Sie untersagt es amerikanischen Großwildjägern, Trophäen der von ihnen in Sambia und Simbabwe erlegten Elefanten in die USA zu bringen.
  • Dank erstaunlicher Effektivität und Kaltschnäuzigkeit steht der FC Schalke 04 erstmals seit fünf Jahren wieder auf dem zweiten Platz der Fußball-Bundesliga. Das 2:0 gegen den Hamburger SV sorgt vor dem Derby beim schwächelnden Revierrivalen Borussia Dortmund am kommenden Samstag für zusätzliches Selbstbewusstsein. Zuletzt standen die Königsblauen am 18. November 2012 - noch unter Trainer Huub Stevens - so weit oben.

Das wird heute spannend oder wichtig

  • Nach der SPD stimmt heute auch die CDU in Niedersachsen über die Annahme des gemeinsamen Koalitionsvertrages ab. Bei einem kleinen Parteitag wollen die Christdemokraten am Abend in Hannover entscheiden, ob sie dem 138 Seiten starken Papier zustimmen.Damit wäre der Weg für die Bildung einer großen Koalition aus SPD und CDU frei. Am Samstag hatte bereits die SPD-Basis dem Vertrag zugestimmt. Ministerpräsident Stephan Weil hatte sich am Donnerstag mit CDU-Landeschef Bernd Althusmann auf die Vereinbarung geeinigt.
  • Das Landgericht Mönchengladbach rollt einen Prozess gegen die 27 Jahre alten Mutter eines ermordeten Säuglings neu auf. Sie soll im Oktober 2015 im Schlafzimmer über Stunden die Schreie ihres misshandelten und am Ende ermordeten Sohnes nebenan gehört, aber nicht eingegriffen haben. Sie ist des Totschlags durch Unterlassen angeklagt. Das Landgericht Mönchengladbach hatte ihren Ehemann zu lebenslanger Haft verurteilt und sie selbst wegen Misshandlung durch Unterlassen zu zwei Jahren Haft auf Bewährung. Auf Revision der Staatsanwaltschaft hatte der Bundesgerichtshof das Urteil gegen die Mutter aufgehoben. Der Vater hatte den Säugling nach damaligem Urteil aus maßloser Selbstsucht und Eifersucht getötet. Davor quälte er ihn stundenlang und verging sich sexuell an ihm. Das Gericht war davon ausgegangen, dass die Mutter die Schreie ihres Kindes gehört hatte, aber als Vertrauensbeweis gegenüber ihrem Mann liegengeblieben war.
  • Ein Sitten-Streit über den deutschen Filmtitel "Fack Ju Göhte" beschäftigt heute das Gericht der Europäischen Union. Die Constantin Film Produktion GmbH wollte sich die Rechte an dem Namen schon 2005 beim europäischen Markenamt schützen lassen. Die Behörde - heute das Europäische Amt für GeistigesEigentum EUIPO - lehnte mit derBegründung ab, "Fack JuGöhte" verstoße gegen die öffentliche Ordnung und die guten Sitten. Zwölf Jahre später - und nach einem sensationellen Kinoerfolg von inzwischen drei Episoden in Deutschland - verhandeln die Luxemburger Richter den Fall.
  • Gerd Stüttgen, ehemaliger Landtagsabgeordneter der SPD, muss sich wegen gefährlicher Körperverletzung vor dem Amtsgericht in Arnsberg verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem heute 51-Jährigen vor, seine Mutter im Jahr 2015 schwer am Kopf verletzt zu haben. Stüttgen bestreitet das. Er habe ihr in einem Streitgespräch lautstarke Vorhaltungen gemacht, sie aber nicht verletzt. Von 2005 bis 2010 und 2016 bis 2017 saß Stüttgen im NRW-Landtag, zuletzt als Parteiloser. Der Politiker hatte die SPD im September 2016 wegen den Ermittlungen verlassen. Im gleichen Monat hob der Landtag die Immunität auf. Das Gericht hat mehrere Zeugen geladen.
  • Fast zwei Jahre nach einem Selbstmordanschlag mit zwölf deutschen Todesopfern im Istanbuler Altstadt-Viertel Sultanahmet wird heute im Prozess gegen 26 Verdächtige eine Entscheidung erwartet.Die Staatsanwaltschaft fordert für drei der Angeklagten lebenslänglich, für einen weiteren bis zu 15 Jahre Haft. Die Männer sollen dabei geholfen haben, den Anschlag vorzubereiten. Für die restlichen Angeklagten - die meisten davon Syrer - werden Freisprüche erwartet. Die türkische Regierung macht die Terrormiliz IS für den Anschlag verantwortlich
  • Die deutschen Städte Bonn und Frankfurt am Main erfahren heute, ob sie Sitz einer der aus London abziehenden EU-Behörden werden. In einer geheimen Wahl stimmen Vertreter der EU-Staaten in Brüssel darüber ab, wohin die Standorte der BankenaufsichtsbehördeEBA und der Arzneimittelagentur EMA verlegt werden. Beide Behörden sollen wegen des geplanten EU-Austritts Großbritanniens so schnell wie möglich in eines der 27 verbleibenden EU-Länder umgesiedelt werden.

Hier geht es zum täglichen Update von Borussia Dortmund und Schalke 04.


Heute vor...

...51 Jahren stimmte der Schweizer Kanton Zürich in einer Volksabstimmung geen das Frauenwahlrecht. Abstimmen durften nur Männer. Eingeführt wurde das Wahlrecht für Frauen in der Schweiz erst 1971.

Das ist in den sozialen Netzwerken los:

 

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