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Das Morgen-Update

Auto durchbricht Hauswand, A1 gesperrt, Zugausfälle nach Sturm

NRW Große Verspätungen und Ausfälle auch im Zugverkehr in NRW, hunderte Reisende strandeten nach Sturm Xavier über Nacht in den Bahnhöfen. Ein Autofahrer rammt einen Blitzer und durchbricht eine Hauswand, die A1 wird ab heute für mehrere Tage gesperrt. Der Friedensnobelpreis, Wahlen bei der AfD und mehr: Hier erfahren Sie, was Sie in der Nacht verpasst haben und was der Tag bringt.

Das Wetter:

Heute scheint mal die Sonne, mal ist es bewölkt. Häufig gibt es Schauer, auch kurze Gewitter sind möglich. Das alles gibt es bei maximal 9 bis 15 Grad. Die genauen Werte für Ihren Ort finden Sie hier.

Der Verkehr:

Zugfahrer und Pendler müssen auch einen Tag nach Sturmtief „Xavier“ mit Zugausfällen, Verspätungen und langen Wartezeiten rechnen. Auf unseren virtuellen Bahnhofstafeln können Sie hier die aktuellen Abfahrtzeiten der Züge in verschiedenen Bahnhöfen der Region live sehen.

Die Autobahn 1 bei Köln wird ab 22 Uhr für mehrere Tage in Richtung Koblenz gesperrt. Grund ist die Suche nach einer möglichen Fliegerbombe. Bei Bauarbeiten war acht Meter unter der Fahrbahn ein verdächtiger Gegenstand festgestellt worden. Autofahrer brauchen starke Nerven und sollten den Bereich weiträumig umfahren.  Zur interaktiven Abfrage einzelner Autobahnen geht es hier.

 

 

 

Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert:

  • Die Bahn hat in der Nacht den Zugverkehr in weiten Teilen Norddeutschlands und im Nordosten komplett eingestellt. Dadurch strandeten viele Reisende auch in NRW-Bahnhöfen. Hunderte Menschen übernachteten in Hotelzügen der Bahn, unter anderem in Dortmund, Düsseldorf, Köln und Minden. Einen Überblick über die Lage nach Sturm Xavier finden Sie hier:

    NRW Hunderte gestrandete Fahrgäste haben die Nacht zu Freitag sturmbedingt in Hotelzügen der Bahn verbringen müssen. Auch in Dortmund, Düsseldorf und Köln übernachteten Reisende auf den Gleisen. Zugfahrer und Pendler müssen auch einen Tag nach Sturmtief „Xavier“ mit Zugausfällen, Verspätungen und langen Wartezeiten rechnen. Ein Überblick.mehr...

  •  Ein 37-jähriger Mann ist bei Swisttal in der Nähe von Bonn mit seinem Wagen erst gegen den Mast einer Blitzer-Anlage geprallt und diese aus der Verankerung gerissen. Dann durchbrach das Auto eine Hauswand. Der Autofahrer wurde schwer verletzt, eine Hausbewohnerin erlitt einen Schock.
  • Bei Gronau im Münsterland haben Atomkraftgegner über elf Stunden lang eine Bahnstrecke blockiert. Sie wollen damit verhindern, dass ein Zug die Uranaufbereitungsanlage Gronau erreichen kann. In der Nacht zum Freitag begann die Polizei, die drei Aktivisten aus dem Gleisbett in der Nähe von Ochtrup zu befreien. Die Zugstrecke blieb bis in den frühen Morgen gesperrt. In der Anlage wird Uran für Brennelemente aufbereitet. Die Atomkraftgegner kritisieren, dass die Einrichtung trotz des beschlossenen Atomausstiegs eine unbefristete Betriebsgenehmigung besitze.
  • Bei einem Zugunglück östlich der russischen Hauptstadt Moskau sind mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Am frühen Morgen sei ein Bus mit einem Zug nahe der Stadt Wladimir zusammengestoßen, teilten die regionalen Behörden mit. Wie es zu dem Unglück kam, ist noch unklar. Russische Medien berichten von einem Fehler bei den Bremsen. Unter den Toten befinde sich auch ein Kind. Mindestens fünf Menschen seien in Krankenhäuser gebracht worden. Der Zug aus St. Petersburg war unterwegs in die Wolgametropole Nischni Nowgorod.
  • Der Konflikt um die nach Unabhängigkeit strebende spanische Region Katalonien zieht immer weitere Kreise. Auch der Bankensektor zieht nun Konsequenzen aus der unsicheren Lage: Die fünftgrößte Bank des Landes, Banco Sabadell, will aus der Region abwandern und ihren Hauptsitz nach Alicante an der Costa Blanca verlegen. Das entschied das Geldhaus bei einer Sondersitzung. Medien berichteten, die Großbank La Caixa wolle wahrscheinlich ebenfalls die Region verlassen und in Mallorcas Hauptstadt Palma umziehen.
  • Mehr als 8000 Kinder sind einem UN-Bericht zufolge im vergangenen Jahr in bewaffneten Konflikten getötet oder verstümmelt worden. Diese Attacken auf Kinder seien "inakzeptabel", sagte UN-Generalsekretär António Guterres anlässlich der Veröffentlichung des jährlichen UN-Berichts zur Lage von Kindern in bewaffneten Konflikten. In Afghanistan beispielsweise wurden 3512 Kinder getötet oder verstümmelt, fast ein Viertel mehr als 2015. Hunderte Kinder wurden außerdem als Soldaten rekrutiert.
  • Der zweifache Weltmeister Argentinien droht nach fast 50 Jahren wieder eine Fußball-Weltmeisterschaft zu verpassen. Die Mannschaft spielte gegen den direkten Konkurrenten Peru nur 0:0.Das Team um Superstar Lionel Messi vom FC Barcelona fand kein Rezept gegen die Defensive der Gäste, Messi scheiterte in der 46. Minute am Pfosten. Als derzeit Sechster wäre Argentinien nicht in Russland 2018 dabei - am Dienstag muss das Team am letzten Spieltag in Ecuador antreten. Die DFB-Elf gewann 3:1 gegen Nordirland und qualifizierte sich damit für die WM.

Das wird heute spannend oder wichtig:

  • In Oslo gibt eine Jury den diesjährigen Friedensnobelpreisträger bekannt. 2016 hatte Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos den Preis bekommen, für sein langes Ringen um ein Ende des mehr als 50 Jahre andauernden Bürgerkriegs in seinem Land. In diesem Jahr sind 215 Personen und 103 Organisationen nominiert. 
  • Die nordrhein-westfälische AfD-Fraktion wählt nach dem Parteiaustritt von Marcus Pretzell eine neue Spitze. Heute kommt dazu die Landtagsfraktion in Düsseldorf zusammen, die nur noch aus 14 Abgeordneten besteht. Auch Alexander Langguth hatte der rechtspopulistischen Fraktion den Rücken gekehrt. Pretzell war - parallel zu seiner Frau, der früheren Bundesparteichefin Frauke Petry - aus der AfD ausgetreten und hatte seine beiden Posten als Landesparteichef und Fraktionsvorsitzender niedergelegt. 
  • Die Bertelsmann-Stiftung veröffentlicht eine Analyse zur Bundestagswahl. Die Forscher beleuchten unter dem Titel „Populäre Wahlen“, welche Parteien in welchen sozialen Milieus Gewinne oder Verluste verzeichneten. Erstmals zog bei einer gestiegenen Wahlbeteiligung mit der AfD (12,6 Prozent) eine rechtspopulistische Partei in den Bundestag ein und sorgte damit für große Verluste bei den etablierten großen Parteien. 
  • In der Stadt Hilden soll ein Ordnungsamtsmitarbeiter Gewerbetreibende mit falschen gebührenforderungen reihenweise betrogen haben. Der Schaden soll bei fast einer Million Euro liegen. Heute muss sich der 58-Jährige wegen 63 Fällen von Betrug vor dem Düsseldorfer Landgericht verantworten. Insgesamt soll der Schaden bei fast einer Million Euro liegen. Die Stadt Hilden soll er dabei um Einnahmen von über 81.000 Euro geprellt haben.
  • Für die Techniksparte der insolventen Air Berlin endet die Bieterfrist. Das Tochterunternehmen mit 1500 Beschäftigten wartet die konzerneigenen Flugzeuge sowie Maschinen anderer Fluggesellschaften. Zu den Kaufinteressenten zählt der Berliner Logistiker Zeitfracht, der das Geschäft weiterführen will. Der Air-Berlin-Generalbevollmächtigte Frank Kebekus hatte im September von insgesamt drei Angeboten gesprochen. Wichtigste Technik-Standorte sind Berlin, Düsseldorf und München.  
  • Anfang dieses Jahres war ein Berliner Rentner zerstückelt in einer Tiefkühltruhe gefunden worden. Nun beginnt der Mordprozess gegen einen 56-Jährigen. Der Angeklagte soll um die Jahreswende 2006/2007 den damals 80-Jährigen in dessen Wohnung erschossen und im Eis versteckt haben. Danach soll er etwa zehn Jahre lang die Rente des Witwers von monatlich 2000 Euro kassiert haben.  
  • Mehr als ein Jahr nach dem Amoklauf am Münchener Olympia-Einkaufszentrum werden drei Gutachten über das Verbrechen mit neun Toten vorgestellt. Die Fachstelle für Demokratie hat den politischen Hintergrund untersucht. Im Auftrag der Stadt haben die Politik- und Sozialwissenschaftler Christoph Kopke, Matthias Quent und Florian Hartleb dazu Ermittlungsakten ausgewertet. 
  • Der deutsch-türkische Journalist Deniz Yücel und die türkische Autorin Asli Erdogan werden mit dem Preis für die Freiheit und die Zukunft der Medien ausgezeichnet. Yücel, der in der Türkei wegen angeblicher Terrorpropaganda in Haft sitzt, kann den Preis in Leipzig nicht persönlich entgegennehmen. Asli Erdogan wird hingegen zur Verleihung in der Messestadt erwartet. Sie berichtete über staatliche Repressionen gegen Kurden und war unter anderem wegen Volksverhetzung mehrere Monate in der Türkei in Haft.

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Heute vor...

...56 Jahren wurde in Deutschland zum ersten Mal ein Herzschrittmacher eingesetzt.

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U43-Unfall auf der Kaiserstraße

14-Jährige gerät unter Stadtbahn - schwer verletzt

DORTMUND Eine junges Mädchen ist am Mittwochnachmittag im Kaiserstraßenviertel von einer Stadtbahn der Linie U43 erfasst worden. Nach ersten Erkenntnissen geriet die 14-Jährige an der Haltestelle Funkenburg unter die Bahn, als sie die Gleise überquerte.mehr...

Das ist in den sozialen Netzwerken los:

Bias in AI: when you translate this from English ?Turkish, a gender neutral language, then that same Turkish phrase back to English #GHC17pic.twitter.com/qyODOuW18Q

— Diane Kim (@_DianeKim)

mit Material von dpa

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