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Bayer: US-Sicherheitsausschuss gibt Monsanto-Übernahme frei

Leverkusen. Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat nach eigenen Angaben eine weitere Hürde bei der geplanten Übernahme des US-Saatgutriesen Monsanto genommen. Der Ausschuss zur Überprüfung ausländischer Investitionen in den USA unter dem Aspekt möglicher nationaler Sicherheitsbedenken (CFIUS) habe keine Probleme mit dem Milliardengeschäft, teilte Bayer am Freitag in Leverkusen mit.

Der CFIUS war bis vor einiger Zeit in Deutschland weitgehend unbekannt, hatte aber zuletzt zwei Übernahmen deutscher Unternehmen (Aixtron, Biotest) durch chinesische Konzerne verhindert, weil diese auch in den USA aktiv sind. Doch bei Bayer gibt es nach Darstellung des Unternehmens keine ungelösten nationalen Sicherheitsbedenken.

Die mit 66 Milliarden Dollar bewertete Transaktion wollen die beiden Unternehmen Anfang 2018 abschließen. Auf Bedenken stößt dies bei einigen Wettbewerbsbehörden. Sollte die Übernahme klappen, wäre sie die bisher größte durch einen deutschen Konzern im Ausland.

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