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„Blade Runner 2049“ an der Spitze

New York. Liebhaber des Science-Fiction-Kultfilms „Blade Runner“ warteten seit Jahrzehnten auf eine Fortsetzung. Nun ist sie da, erhält beste Kritiken - füllt in den USA und Kanada aber noch nicht die Kinos.

„Blade Runner 2049“ an der Spitze

Die Schauspieler Harrison Ford und Ryan Gosling teilten sich in „Blade Runner 2049“ die Kamera. Foto: Jörg Carstensen

Die lang erwartete Fortsetzung des Kultfilms „Blade Runner“ ist an Nordamerikas Kinokassen hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Nach ersten Hochrechnungen vom Sonntag startete „Blade Runner 2049“ trotz bester Kritiken am Wochenende mit Einnahmen von 31,5 Millionen Dollar (knapp 27 Millionen Euro). Das reichte zwar für die Spitze der Kinocharts in den USA und Kanada, blieb aber um gut 15 Millionen Dollar hinter Projektionen für den mit 150 Millionen Dollar gedrehten Film zurück, schrieb der „Hollywood Reporter“.

Das neue Sci-Fi-Epos von Denis Villeneuve greift die Fäden von Ridley Scotts Klassiker von 1982 auf. In 163 Spielminuten geht der Film Fragen nach dem Umgang des Menschen mit Künstlicher Intelligenz nach. Die Filmlänge dürfte einer der Gründe für das enttäuschende Ergebnis sein, schreibt das Blatt, gefolgt vom flauen Interesse weiblicher und jugendlicher Zuschauer. Dabei ist der Weltstar Harrison Ford in der Rolle des einstigen Replikantenjägers („Blade Runner“) Rick Deckard zu sehen, und der populäre Ryan Gosling brilliert als Polizist K, der im Los Angeles von 2049 nach freien, aber verborgen lebenden künstlichen Menschen fahndet.

Platz 2 der Kinocharts ging mit 10,1 Millionen Dollar an „Zwischen zwei Leben - The Mountain Between Us“ des Palästinensers Hany Abu-Assad mit Kate Winslet und Idris Elba. Der Abenteuerfilm, in dem sich die einzigen Überlebenden eines Flugzeugabsturzes auf ihrer Suche nach Hilfe näher kommen, läuft im Dezember in Deutschland an.

Die Verfilmung von Stephen Kings Bestseller „Es“ rutschte mit 9,6 Millionen Dollar von der Chartspitze der vergangenen Woche auf Platz drei ab. Sie hat laut „Hollywood Reporter“ in bisher gerade mal fünf Wochen weltweit mehr als 600 Millionen Dollar eingespielt und ist damit der erfolgreichste Horrorfilm aller Zeiten.

Der amerikanisch-kanadische Trickfilm „My Little Pony - Der Film“ von Jayson Thiessen landete mit 8,8 Millionen Dollar auf Rang vier. Er basiert auf der TV-Serie „My Little Pony - Freundschaft ist Magie“ und lief zeitgleich in Deutschland an. Mit dem letzten Platz der nordamerikanischen Kino-Top-Five musste sich das Actionspektakel „Kingsman: The Golden Circle“ (8,1 Millionen Dollar) begnügen. Er ist ebenfalls schon in deutschen Kinos zu sehen.

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