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Brand mit vier Toten in Duisburg könnte gelegt worden sein

Duisburg. Im Falle des verheerenden Brandes in einem Duisburger Wohnhaus von Anfang September mit vier Toten schließen die Ermittler Brandstiftung nicht aus. „Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Brand im Keller des Wohnhauses vorsätzlich gelegt wurde“, teilte die Polizei am Montag mit. Wenn es einen Brandstifter gegen habe, müsste er das Haus unmittelbar vor Brandentdeckung um 23.40 Uhr verlassen haben.

Brand mit vier Toten in Duisburg könnte gelegt worden sein

Ein Flatterband mit der Aufschrift „Polizeiabsperrung“. Foto: Patrick Seeger/Archiv

In diesem Zusammenhang sucht die Polizei insbesondere zwei mögliche Zeugen, die sich zu dem Zeitpunkt an einem Stromkasten in Tatortnähe aufhielten. Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat inzwischen für sachdienliche Hinweise, die zur Klärung der Tat und Festnahme eines Täters führen, eine Belohnung in Höhe von 3000 Euro ausgesetzt. Das Feuer war im Keller des Duisburger Mehrfamilienhauses ausgebrochen.

Bei dem Brand am 3. September waren ein 29-jähriger Familienvater und sein sechsjähriger Sohn in den Flammen umgekommen. Die ebenfalls 29-jährige Mutter und ein 14-jähriges Mädchen, das in der Brandnacht als Übernachtungsgast bei der Familie zu Besuch gewesen war, erlagen zwei Wochen später ihren schwerem Verletzungen. Zwei weitere Söhne des Paares im Alter von 10 und 13 Jahren sowie zwei weitere verletzte Bewohner konnten inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen werden.

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