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Fußball-Landesliga

Chance zur Revanche

Ahaus Glatt mit 0:3 verlor die Ahauser Eintracht gegen den Werner SC im Hinspiel. Die Chance zur Revanche gibt es schon am Freitagabend.

Chance zur Revanche

Andre van den Berg (r.) und Mitspieler nehmen heute noch eine kleine Aufgabensammlung mit nach Werne. Mit einem Auswärtssieg will sich die Eintracht für das 0:3 im Hinspiel rehabilitieren und die 30-Punkte-Hürde überspringen. Foto: Johannes Kratz Foto: Johannes Kratz

Noch einige Ziele nehmen die Kicker von Eintracht Ahaus am Freitag mit auf die Reise zum Werner SC. Insbesondere geht es ab 20 Uhr auf dem Kunstrasen an der Kardinal-von-Galen-Straße darum, Wiedergutmachung für die 0:3-Heimniederlage am zweiten Spieltag zu betreiben. Dazu will die Mannschaft mit einem weiteren Dreier die Sechs-Punkte-Zielvorgabe zum Rückrundenstart vollenden und die 30 Punkte-Hürde zur Winterpause überspringen.

Dass diese Ziele auch erreicht werden können, davon ist Trainer Jens Niehues überzeugt: „Wir haben eine gute Phase. Da nehme ich sogar eine Niederlage gegen Nottuln mit hinein, als wir uns viele Chancen erarbeitet haben. In Sachen Chancenverwertung haben wir gegen Borken natürlich einen großen Schritt gemacht, den wir nun bestätigen müssen.“ Grundlage sei, dass die Mannschaft ihre Lehren aus dem Hinspiel gezogen hat: „Viel zu naiv, dem Gegner in die Stärken gespielt.“

Der Aufsteiger aus Werne sei davon beseelt, „richtig Bock auf das Spiel gegen den Ball zu haben“. „Aus einer tief stehenden Grundordnung liegt eine besondere Stärke im Umschaltspiel. Das haben wir im August leidlich erfahren müssen. Wie gesagt, wir waren zu naiv. Das darf kein zweites Mal passieren“, hätten sich seine Mannen vor diesem Hintergrund viel vorgenommen. Dem Spiel des Gegners werde man taktisch flexibel begegnen, selbst im laufenden Spiel sei die Elf jederzeit in der Lage, eine neue Ausrichtung vorzunehmen.

Anschluss halten

Auch wenn – wie immer – erst einmal die Begegnung am Freitag im Fokus steht – Niehues und seine Schützlinge halten natürlich auch die Landesliga-Tabelle im Hinterkopf. Mit einem Auswärtssieg wäre der Anschluss an den Zweiten aus Mesum intakt.

„Das ist doch irgendwie wie ein WM-Halbfinale: Willst du mittelfristig um die goldene Ananas, sprich ab Platz drei abwärts, spielen? Oder willst du – auch wenn Tabellenführer Emsdetten wohl enteilt ist – im Rennen bleiben und Rang zwei anpeilen, der möglicherweise zur Relegation reicht?“ Die Antwort kann die Eintracht am Freitag auf dem Platz geben. Fehlen werden Ahaus dabei neben Sedat Semer und Maxi Hinkelmann (beide verhindert) auch Thorsten Hüsing und Hendrik Vennemann (beide verletzt).

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