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Handball: Frauen-Landesliga

DHG schiebt Frust in Ibbenbüren

VREDEN Völlig bedient traten die Handballerinnen der DHG Ammeloe/Ellewick die Rückfahrt vom 1. HC Ibbenbüren an. Trotz toller Aufholjagd stand am Ende eine 21:22-Niederlage. Die DHG ärgerte sich aber nicht nur darüber.

DHG schiebt Frust in Ibbenbüren

Christin Nieland (v.) war zwar mit sechs Toren beste DHG-Schützin, doch auch sie ärgerte sich über den Spielverlauf bei der Niederlage in Ibbenbüren.

In ihrem sechsten Landesligaspiel mussten die Aufsteigerinnen von der DHG Ammeloe/Ellewick am Samstag beim 1. HC Ibbenbüren eine 21:22-Niederlage einstecken. Dabei ärgerten sie zum einen über die eigene Leistung im ersten Durchgang, zum andere über viele fragwürdige Schiedsrichter-Entscheidungen. Als Ibbenbüren in der 52. Spielminute das Tor zur 22:14-Führung erzielte, schien die Partie für die DHG endgültig verloren. Doch die Vredenerinnen riefen noch einmal alles ab, starteten einen 7:0-Torelauf sodass es nach dem Treffer von Christin Nieland 49 Sekunden vor Schluss nur noch 22:21 stand. 

Rote Karte gegen Samira Ullah

Das Glück der Vorwoche, als die DHG acht Sekunden vor dem Ende noch einen Punkt gegen Bochum eingefahren hatte, war dem Team um Trainer Willy Kleinmeulman diesmal nicht hold. Im Gegenteil: „Es war unglaublich, was die Schiedsrichter zum Teil für Entscheidungen getroffen haben“, schimpfte Kleinmeulman. „Für jede Kleinigkeit hat es gleich zwei Minuten gegeben – aber nur für uns, nicht für den Gegner.“

Insgesamt musste die DHG fünf dieser Strafen hinnehmen. Samira Ullah sah nach 43 Minuten sogar die Rote Karte nach einem „ganz normalen Zupacken“, wie der DHG-Trainer fand. Umso bemerkenswerter fand er es, dass seine Mannschaft, die schon zur Pause völlig frustriert gewesen war, „so eine tolle Mentalität“ an den Tag legte. Allerdings mussten die Vrederinnen sich auch eingestehen, dass ihr eigenes Spiel im ersten Durchgang nicht so lief wie gewünscht. In vielen Aktionen wirkten die Gäste nicht genügend konzentriert. Über Rückstände von 1:4 und 3:7 ging es mit deutlichem Rückstand von 6:11 in die Kabinen. Das ließ trotz Kraftaktes nicht mehr umbiegen.

DHG Ammeloe/Ellewick: Lassak - Nieland (6 Tore ), Wesseler (4), Wilmer (4), Diana Waning (3), Albersmann (2), Schniedertöns (1), Ullah (1), Hackfort, Kemper, Laurich, Niedirck.Rote Karte: Ullah (44.).Zwei Minuten: Ibbenbüren (1), DHG (5).

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