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Diebstahlsicherung

Das gilt es bei Fahrradschlössern zu beachten

NRW Ein Fahrrad für 1000, 2000 oder sogar für mehr als 3000 Euro – gesichert mit einem Schloss für wenige Euro, macht das Sinn? Eine deutliche Meinung vertritt der ADFC: Er spricht von „völlig unbrauchbaren Billig-Schlössern für oft unter fünf Euro“. Hier erfahren Sie, worauf Sie beim Kauf eines Schlosses achten sollten.

Das gilt es bei Fahrradschlössern zu beachten

Ein Kettenschloss wie dieses gehört zu den sichereren Lösungen.

Zustimmung zur Meinung des ADFC kommt von der Polizei: „Für ein passendes Schloss sollten rund zehn Prozent des Fahrradpreises eingerechnet werden. Je teurer und leichter ein Rad ist, umso schwerer und teurer sollte auch ein adäquates Schloss sein“, schreibt die polizeiliche Kriminalprävention der Länder.

„Entscheiden Sie sich bei Ketten, Bügeln und Schlössern in jedem Fall für geprüfte Qualität und für hochwertiges Material wie durchgehärteten Spezialstahl und massive Schließsysteme.“ Welche Schlösser gibt es? Fachleute unterscheiden zwischen fünf grundsätzlich verschiedenen Arten:

  • Bügelschlösser: Sie sind nach Einschätzung von Experten das Beste, was man an Fahrradsicherheit bekommen kann.
  • Panzerkabel und Ketten: Gute Panzerkabel und Kettenschlösser sind nach Einschätzung des ADFC mittlerweile fast so sicher wie Stahlbügel.
  • Faltschlösser: Sie kombinieren die Flexibilität eines Kettenschlosses mit der stabilen Sicherheit eines Bügelschlosses. Tipp des ADFC: Die längste Version wählen, damit man auch um eine Laterne kommt.
  • Rahmenschlösser: Sie reichen nach Meinung des ADFC als alleinige Diebstahlsicherung nicht aus.
  • Spiralkabelschlösser: Experten sagen, dass die dünnen Spiralkabel nicht genug Sicherheit, um das Rad unbeobachtet lassen zu können.

Trotz aller Schlösser und Sicherungsmaßnahmen wird irgendwo in Deutschland alle 90 Sekunden ein Rad gestohlen. Deshalb rät die Polizei den Besitzern, das neue Fahrrad codieren zu lassen. Die Codierung besteht aus einer Kombination aus Buchstaben und Ziffern. Der Eintrag mit witterungsbeständig lackierter Gravur enthält die verschlüsselte Wohnanschrift des Eigentümers.

NRW Zehntausende Fahrräder verschwinden jedes Jahr in NRW. Alle sechseinhalb Minuten schlagen die Diebe zu - statistisch gesehen. Die Dunkelziffer ist noch höher, denn viele Radfahrer melden einen Diebstahl schon gar nicht mehr. Auf unserer interaktiven Karte zeigen wir für jeden Ort und jede Stadt in NRW, wie viele Fahrräder 2015 und 2016 dort gestohlen wurden.mehr...

Vielerorts bieten unterschiedliche Institutionen wie Versicherungen, Fahrradhändler, der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC), Vereine oder Institutionen, aber teilweise auch die Polizei bei Vorlage eines Eigentumsnachweises eine alphanumerische Codierung des Fahrrads an.

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