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Der Tod der Hanaa S.: Mordprozess auf der Zielgeraden

Wuppertal. Der spektakuläre Mordprozess um den Tod der sechsfachen Mutter Hanaa S. biegt in Wuppertal auf die Zielgerade ein. Nach 92 teilweise turbulenten Verhandlungstagen will das Landgericht an diesem Dienstag die Beweisaufnahme schließen und Verteidiger sowie Staatsanwalt um die Schlussvorträge bitten.

Der Tod der Hanaa S.: Mordprozess auf der Zielgeraden

Ein Polizeifahrzeug vor dem Landgericht in Wuppertal. Foto: Jan-Philipp Strobel/Archiv

Fünf Angehörige der Ermordeten sitzen auf der Anklagebank. Sie sollen die Irakerin umgebracht haben, „um die Familienehre wieder herzustellen“, wie es in der Anklage heißt. Die 35-Jährige hatte sich von ihrem Mann getrennt und in Solingen eine eigene Wohnung genommen.

Der Mordprozess gegen die fünf Verwandten von Hanaa S. - darunter ihr Mann und ein Sohn - begann am 27. Juni 2016. Erst in diesem Sommer wurde ihre Leiche in Baden-Württemberg entdeckt.

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