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Fußball-Kreisliga A: Topspiel - 14. Spieltag

Die Balance ist wichtig

südlohn Klammheimlich hat sich ein Aufsteiger zur Mannschaft der Stunde in der Kreisliga A gemausert. Eintracht Ahaus II will den Weg auch in Oeding fortsetzen.

Die Balance ist wichtig

David Farwick (r.) und die Ahauser Eintracht mischen die Kreisliga A1 derzeit kräftig auf. Der Aufsteiger zeichnet mit dafür verantwortlich, dass das Tabellenbild unerwartet daherkommt – im oberen wie im unteren Drittel. Foto Kratz Foto: Johannes Kratz

Dass sich ein Aufsteiger in der neuen Spielklasse erst einmal orientieren muss, das ist bekannt. Auch Eintracht Ahaus II ist verhalten gestartet. Mittlerweile ist der Neuling nachhaltig in der Liga angekommen – und startet durch. Als Tabellenfünfter reist die Mannschaft von Trainer Frank Wegener am 14. Spieltag zum FC Oeding ins Grenzstadion (Sonntag, 14.30 Uhr, Winterswyker Straße). Die Eintracht sorgt derzeit mit dafür, dass die Liga ordentlich durchgemischt wird, ein unerwartetes und frisches Bild zeigt.

Seit mittlerweile sieben Spielen ist der A-Ligist ungeschlagen, die letzte Niederlage datiert vom 17. September. 0:2 verlor man seinerzeit gegen den SC Südlohn. Dass diese Serie nun ausgerechnet gegen den Südlohner Lokalrivalen endet, das will das Team verhindern.

„Wir haben gewiss einen Lauf. Wir sind aber auch immer noch ein Aufsteiger“, kennt Wegener aus Erfahrung die besondere Situation bei Reservemannschaften. Dass er derzeit auf Unterstützung aus dem Landesligakader bauen kann, das hebe „das gute Niveau noch einmal an“. Aber: „Auch meine Jungs haben absolut A-Liga-Qualität. Sie wissen, dass sie weiter Gas geben müssen, dass sie die Verantwortung nicht gänzlich auf den Schultern des Spieler der Ersten abladen dürfen“, sieht Wegener die Balance als Herausforderung. In Oeding werde sich zeigen, wie stabil das Konstrukt schon ist: „Der FC ist immer ein unbequemer Gegner, er schlägt sich unter Wert.“

Stenert zuversichtlich

Tatsächlich tritt die Mannschaft von Coach Andre Stener ein wenig auf der Stelle. Sie ist nun Achter – und damit hinter den kommenden Gegner zurückgefallen. In dieser engen Liga kein großes Thema. Das weiß auch Stenert. Dennoch mahnt er: „Wir müssen uns für die guten Auftritte endlich belohnen. Hinten stehen wir gut, vorne machen wir die Tore nicht.“ Gegen einen bemerkenswert erfolgreichen Gegner sei er dennoch guter Dinge, dass der Startschuss für eine kleine Serie erfolgen kann: „Das Spiel in Schöppingen zuletzt macht Hoffnung. Daran müssen wir ansetzen.“

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