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Voltigieren: Sofie Dienstbier und Chiara Plate

Duo nimmt die Herausforderung Soers entspannt an

STADTLOHN/SÜDLOHN Neben dem Springreiter-Quintett wurden auch zwei Einzel-Voltigiererinnen für die Deutschen Jugendmeisterschaften (DJM) nominiert. Für die 16-jährige Südlohnerin Sofie Dienstbier (RFV Südlohn-Oeding) ist die Teilnahme eine Premiere – zumindest fast.

Duo nimmt die Herausforderung Soers entspannt an

Für Chiara Plate ist es bereits die dritte Teilnahme an den Deutschen Jugendmeisterschaften. Am Freitagmorgen kommt die Pflicht, am Samstagnachmittag folgt die Kür für die Stadtlohnerin und Sofie Dienstbier (Südlohn-Oeding).

2016 war sie bereits als Reservevoltigiererin bei der DJM zu Gast. Nun möchte die Südlohnerin mit Mutter, Trainerin und Longenführerin Tanja Dienstbier „richtig Wettkampfluft schnuppern“. Die Nominierung war die Belohnung für eine starke Saison mit dem Höhepunkt Westfälische Meisterschaft, bei der sie den fünften Rang belegte. Dass die „echte Premiere“ nun ausgerechnet in der legendären Soers stattfindet, sei natürlich klasse. „Ich lasse alles auf mich zukommen, gehe die Sache entspannt an“, liebäugelt Sofie Dienstbier ein wenig auch mit einer Teilnahme am Finalsonntag mit den besten 25 Startern. Verlassen könne sie sich auf ihrem Wallach Don, der allerdings – obwohl 16 Jahre alt – auf einer so großen Plattform noch nicht agiert hat. Schon ein wenig Erfahrung bringt Chiara Plate mit. Für die 17-jährige Stadtlohnerin vom VV Metelen ist es bereits die dritte Teilnahme an einer DJM. Die S-Klassen-Sportlerin geht mit Longenführerin Kerstin Bock und dem achtjährigen Wallach Adrenalin an den Start.

Erstmals auf Adrenalin

In dieser Konstellation ist das Team zwar erst im ersten Jahr unterwegs, doch konnte die Schülerin schon einige nationale und internationale Erfolge sammeln. So ging sie im Frühjahr in Belgien erstmals in der international höchsten Junioren-Klasse, der CVIJ**-Kategorie, an den Start – und wurde prompt Zweite. Um das richtige Wettkampfgefühl noch einmal abzurufen, nutzte die Athletin die Bezirksmeisterschaft in Oelde und errang den Vize-Titel. „Wenn wir dieses Gefühl mit in den Zirkel in Aachen nehmen können, wird es gut“, gibt Trainerin Kerstin Bock die Ausrichtung vor. Gerne würde Chiara Plate nach eigener Aussage das Finale erreichen. Dann gäbe es noch einmal Pflicht und Kür.

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