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Fußball: Finalsieg gegen Wüllen

Eintracht holt 15. Stadtmeister-Titel

Im direkten Duell entthronte Eintracht Ahaus den Vorjahressieger. Mit 4:1 setzte sich der Landesligist am Freitagabend beim Sparkassen-Cup vor über 200 Zuschauern auf dem Sportplatz in Graes gegen den klassentieferen TuS Wüllen durch. Im Elfmeterschießen zeigte die Eintracht keine Nerven, während der TuS all seine drei Versuche verschoss.

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Das Siegerteam: Die Ahauser Eintracht nahm den Sparkassen-Cup von Ingrid Volmer (Stadtsportverband, 4.v.r.), dem Graeser Vorsitzenden Erich Weitkamp (2.v.r.) und Ingmar Wenzel (Sparkasse, r.) entgegen.

Kai Erning will sich hier im Finale gegen die Wüllener Verteidiger Michael Haeske (l.) und Klaus Büning durchsetzen.

Nach der 60-minütigen regulären Spielzeit fühlten sich viele ans Vorjahresfinale erinnert. Denn auch damals war Wüllen mit 1:0 in Front gegangen, ehe die Eintracht noch den Ausgleich schaffte, der das Elfmeterschießen bedeutete. Doch diesmal hatte die Elf aus dem Stadtpark das bessere Ende für sich. „Wir haben sowohl das Finale heute als auch das Turnier völlig verdient gewonnen“, fand Ahaus-Coach Jens Niehues. „Hätten wir unsere Angriffe konsequenter ausgespielt, hätten wir uns ohne Elferschießen durchgesetzt. Sein Gegenüber, Wüllens Spielertrainer Rainer Hackenfort, konnte „gut damit leben, dass Eintracht gewonnen hat.“ Der TuS habe sich gut präsentiert, „diesmal hatten die Ahauser eben das glücklichere Ende für sich.“

Sieg ging in Ordnung

Betrachtet man die komplette Partie, ging der Sieg für den Landesligisten absolut in Ordnung. Bereits im ersten Durchgang drückten die Männer in weiß auf den Führungstreffer, der aber mit einem Konter überraschend dem Bezirksligisten aus Wüllen glückte. Stefan Gosling spielte steil zu Niklas Möller, der den Ball einfach am weit herausgelaufenen Schlussmann Hendrik Vortkamp vorbei ins Netz bugsierte (27.).

Ahauser Stadtmeisterschaft in Graes

Durchgang zwei bot ein ähnliches Bild: Ahaus hatte mehr Spielanteile, ließ aber weiter viele Chancen liegen. Das überfällige 1:1 gelang schließlich Lennart Varwick mit einem strammen Schuss ins lange Eck (51.). Nachdem Eintracht-Kapitän Christopher Ransmann mit Gelb-Rot vom Platz musste (59.), ging es an den Elfmeterpunkt. Hier verwandelten Tobias Hemling, Dennis Wüpping und Kai Erning für Ahaus. Wüllens Klaus Büning scheiterte an Vortkamp, Christian Theuring schoss daneben und Hackenfort an den Pfosten.

Ottenstein wird Dritter

Im Halbfinale hatte sich die Eintracht mit 2:0 gegen A-Ligist FC Ottenstein durchgesetzt. Den frühen Führungstreffer erzielte Neuzugang Marcel Terbrack in der vierten Minute. Den Deckel drauf machte Esad Dayan mit dem 2:0 in Minute 51. „Ahaus hat schon verdient gewonnen, aber wir haben gut mitgehalten“, meinte FC-Trainer Maik Böyer. Gleiches attestierte Marco Leimbach seinen Sportfreunden Graes. Der Gastgeber hatte knapp mit 0:1 gegen Wüllen verloren (Tor: Christopher Behrendt, 29.), sich aber wacker geschlagen. „Ich kann der Mannschaft nur ein Riesenlob ausstellen“, so Leimbach, der damit wohl auch fürs Graeser Publikum sprach. Der B-Ligist unterlag schließlich mit 1:4 im Elfmeterschießen um Platz drei gegen die Ottensteiner.

 

Halbfinale Eintracht Ahaus - FC Ottenstein 2:0 Tore: 1:0 Terbrack (4.); 2:0 Dayan (51.).SF Graes - TuS Wüllen 0:1 Tor: 0:1 Behrendt (29.).

Elfmeterschießen um Platz 3 FC Ottenstein - SF Graes 1:4 Elfmeter für Ottenstein: Schücker, Dönnebrink, Terlinde, HörstElfmeter für Graes: Kleinfeld; Wesseling (gehalten), Herking (gehalten)

Finale Eintracht Ahaus - TuS Wüllen 4:1 n.E. Tore: 0:1 Möller (27.); 1:1 Varwick (51.)Elfmeter für Ahaus: Hemling, Wüpping, ErningElfmeter für Wüllen: Büning (gehalten); C. Theuring (daneben); Hackenfort (Pfosten).

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Das Siegerteam: Die Ahauser Eintracht nahm den Sparkassen-Cup von Ingrid Volmer (Stadtsportverband, 4.v.r.), dem Graeser Vorsitzenden Erich Weitkamp (2.v.r.) und Ingmar Wenzel (Sparkasse, r.) entgegen.

Kai Erning will sich hier im Finale gegen die Wüllener Verteidiger Michael Haeske (l.) und Klaus Büning durchsetzen.

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