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Eisiges Vergnügen kostet

Eisiges Vergnügen kostet

Eine Eisbahn für vier Wochen zu mieten, kostet etwa 83000 Euro.archiv

Ahaus. Vielleicht wird es in diesem Jahr doch noch etwas mit dem „Winterzauber“ in der Innenstadt. Nachdem die Firma Tobit gesagt hat, dass sie die Eisbahn nicht aufbaut, soll jetzt die Stadtverwaltung aktiv werden. Werner Leuker, ein Mitabeiter der Verwaltung, hat den Lokalpolitikern am Mittwochabend berichtet, was das Ganze kostet: über 100000 Euro. Allein die vierwöchige Miete einer Eisbahn schlägt mit etwa 83000 Euro zu Buche. Für die Stadtverwaltung wird es aber ganz schwierig, in der Kürze der Zeit noch fündig zu werden. Schließlich gibt es so eine Eisbahn nicht an jeder Ecke zu mieten. An Personal zu kommen, ist ebenfalls gar nicht so einfach, sagt die Verwaltung. Benötigt werden Mitarbeiter zum Beispiel für Wach- und Sanitätsdienste. Hilfspersonal ist beispielsweise für den Schlittschuhverleih erforderlich.

Doch es gibt auch gute Nachrichten: Tobit Software sponsert den Winterzauber mit über 32000 Euro. Jeweils 5000 Euro zahlen der Gewerbeverein, Ahaus e.V. und Ahaus Marketing und Touristik. Die fehlenden gut 56000 Euro will die Stadt bezahlen. Das ist möglich, weil es in diesem Jahr bei den Firmen gut läuft und die Verwaltung mehr Geld aus der Gewerbesteuer bekommt.

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