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Elfjähriger weiter in Lebensgefahr: Onkel ist vorbestraft

Neuss. Im Fall des lebensgefährlich verletzten Elfjährigen in Neuss ist dessen geständiger Onkel als Gewalttäter vorbestraft. Es gebe eine ältere Vorstrafe wegen gefährlicher Körperverletzung, sagte Staatsanwalt Martin Stücker am Montag in Düsseldorf auf Anfrage. Allerdings sei das Opfer damals nicht minderjährig gewesen. Im aktuellen Fall sei der Zustand des Kindes unverändert - der Junge schwebe weiter in Lebensgefahr. Warum der 41-jährige Deutsche das Kind so zugerichtet hat, sei derzeit noch unklar.

Elfjähriger weiter in Lebensgefahr: Onkel ist vorbestraft

Ein Schild "Polizei" ist zu sehen. Foto: Jan Woitas/Archiv

Der Onkel des Opfers sitzt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und des versuchten Mordes in Untersuchungshaft. Er hatte gestanden, den Jungen schwer verletzt zu haben. Zunächst hatte der Onkel behauptet, der Elfjährige sei in der Schule und auf einem Spielplatz derart in Mitleidenschaft gezogen worden.

Dafür hatten die Ermittler aber keinerlei Hinweise gefunden und schließen das nach derzeitigem Stand aus. Der Junge war am Donnerstagmittag im Badezimmer einer Wohnung in Neuss mit lebensgefährlichen Verletzungen zusammengebrochen. Rettungskräften gelang es, ihn wiederzubeleben. Er kam in eine Klinik.

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