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Elton John mit Harvard-Menschlichkeitspreis geehrt

Cambridge. Er ist seit 50 Jahren Musiker, hat 38 Gold- und 31 Platin-Alben erhalten. Nun hat Elton John auch einen weiteren Preis für sein humanitäres Wirken bekommen - von der US-Eliteuni Harvard.

Elton John mit Harvard-Menschlichkeitspreis geehrt

Elton John wurde für sein humanitäres Engagement geehrt. Foto: Steven Senne

Die US-Universität Harvard hat Superstar Elton John für sein humanitäres Wirken ausgezeichnet. Er habe sich seit langem dafür eingesetzt, „die Aufmerksamkeit auf die Prävention und Behandlung von HIV und Aids zu lenken und dies auch finanziell unterstützt“, heißt es in der Laudatio.

„Nichts ist tiefgehender oder mächtiger, als unsere gemeinsame Menschlichkeit zu erkennen“, sagte der 70-Jährige in seiner Dankesrede. Der Menschlichkeitspreis wird im Namen des Harvard-Gründers Peter John Gomes verliehen.

Die Stiftung des Musikers hat seit 1992 mehr als 385 Millionen US-Dollar (umgerechnet mehr als 330 Millionen Euro) gesammelt. John sagte, sein Leben habe sich verändert durch ein Treffen mit Ryan White: Der Jugendliche war durch eine Bluttransfusion mit dem HI-Virus infiziert worden. John erzählte, er habe zeitweise seine eigene Menschlichkeit verloren „im Sumpf aus Überfluss, Drogen, Alkoholsucht, einer Essstörung und Egozentrik“. Das Treffen mit dem erkrankten Jugendlichen „hat mich dazu gebracht, mein eigenes Leben zu ändern“.

Vor John sind bereits die Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai, Schauspieler James Earl Jones und mehrere frühere UN-Generalsekretäre mit dem Harvard-Menschlichkeitspreis geehrt worden. 

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