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Elyas M'Barek: Chaos-Lehrer und Frauenschwarm

München. Beliebt im Kino und in den sozialen Netzwerken: Elyas M'Barek, der ab dieser Woche in „Fack ju Göhte 3“ zu sehen ist, gehört zurzeit zur ersten Riege der Schauspielstars im deutschsprachigen Raum.

Elyas M'Barek: Chaos-Lehrer und Frauenschwarm

Der Schauspieler Elyas M'Barek kann sich auch einen anderen Beruf vorstellen. Foto: Tobias Hase

Elyas M'Barek zählt zu den Superstars des deutschen Films. Als chaotischer Lehrer Zeki Müller im Kinoerfolg „Fack ju Göhte“ brachte er vor allem seine Verehrerinnen an den Rande des Wahnsinns. Kreischalarm, wo immer sich der smarte Österreicher blicken ließ. Ein Auftritt musste wegen hysterischer Fans sogar abgebrochen werden.

Seinen Durchbruch hatte der in München lebende Darsteller 2006 als Cem in der ARD-Sitcom „Türkisch für Anfänger“. Seitdem spielte er in vielen Produktionen mit, war Hacker in „Who am I“, spielte einen Arzt in „Willkommen bei den Hartmanns“ und lieh dem frechen Riesen-Teddybären „Paddington“ seine Stimme.

Dass der 35-Jährige so beliebt ist, liegt nicht nur an seinem Aussehen, das Frauen gerne als schnucklig oder süß bezeichnen. Über soziale Medien feilt er eifrig an seinem Image, posiert mit nacktem Oberkörper am Pool, cool im Anzug oder nachdenklich in die Ferne blickend. Selbstbewusst, lachend und gerne selbstironisch wirkt M'Barek auf diesen Bildern, dazu gibt es jede Menge lockere Sprüche.

Mit seinem Ruhm setzt er sich auch gegen Rechtspopulismus ein, etwa vor der Bundestagswahl. Ein Promi, der seine Fans teilhaben lässt an seinem Leben und sogar auf Kommentare antwortet. Mehr als 2,4 Millionen Follower hat er auf Facebook, während es sein Schauspielkollege Matthias Schweighöfer nur auf rund 1,9 Millionen bringt.

Privat sehnt sich M'Barek aber offenbar nach mehr Ruhe. „Ich glaube, wenn es die Zeit eines Tages zulässt oder ich keine Lust mehr auf den jetzigen Beruf habe, mache ich eine Tischlerlehre“, sagte M'Barek mal in einem Interview. Und noch einen Traum hat er mittlerweile, vor ein paar Jahren noch undenkbar: „Jetzt schießt es mir doch manchmal durch den Kopf, wie es wäre, eine Familie zu gründen, Kinder, ein Haus im Süden. Ein ganz anderes Leben, als ich jetzt führe.“

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