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Engelke: „Habe mich als Kind schon supergern verkleidet“

Köln. Anke Engelke (51) ist auch nach fast vier Jahrzehnten Feuer und Flamme für ihren Job auf der Bühne und vor der Kamera. „Ich habe natürlich großes Glück, dass ich so einen schönen Beruf habe und mir auch aussuchen kann, was ich machen möchte. Ich bin da auch wahnsinnig demütig bei dem ganzen Gedöns“, sagt Engelke der Deutschen Presse-Agentur in Köln. „Ich möchte alles machen, was mir so viel Spaß macht und mich so sehr interessiert, dass es auch anderen was bringt. Das nur für mich zu machen, finde ich relativ blöd. Ich mag teilen, ich bin ein totaler Teiler.“

Engelke: „Habe mich als Kind schon supergern verkleidet“

Die Schauspielerin und Autorin Anke Engelke schaut in die Kamera. Foto: Henning Kaiser

Aktuell dreht sie mit Maria Schrader und Sylvester Groth „Deutschland 86“ für Amazon Prime Video - eine Spionageserie, angelegt in DDR-Zeiten. „Ein ernstes Thema. Eine Geschichte, die auf wahren Begebenheiten und der tatsächlichen Stasi-Historie basiert.“ Sie spiele eine „für die kommerzielle Ausrichtung der DDR zuständige Lady“, schildert Engelke. „Mit der Rolle bin ich auch nicht weit weg von meinem Interesse an Vermittlung, denn das ist Geschichtsvermittlung.“ Zudem ist sie in der WDR-Reportage „Sowas wie Angst“ am 14. Dezember zu sehen. Neben Filmen werde sie auch weiter Comedy machen, als Moderatorin und Synchronsprecherin arbeiten. Schon als 13-Jährige hatte sie Kindersendungen moderiert.

Engelke, dreifache Mutter, sieht sich als „jemand, der sich gern verkleidet und im Spielen gerne jemand anders ist“. Privat führe sie „kein lautes Rote-Teppich-Leben, sondern ein sehr unspektakuläres, unglamouröses Leben“. 

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