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Ex-NRW-Finanzminister: „Eher Finger weg von der Groko“

Düsseldorf/Essen. Der ehemalige NRW-Finanzminister und Landtagsabgeordnete Thomas Kutschaty (SPD) nimmt innerhalb der SPD Unmut über eine mögliche große Koalition auf Bundesebene wahr. Der Trend in Essen sei - „eher Finger weg von der GroKo“, sagte der SPD-Vorsitzende der Ruhrgebietsstadt am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Die Vorsitzenden der 32 Ortsvereine hätten einstimmig gegen die Neuauflage einer schwarz-roten Regierung votiert. Vor allem jüngere Parteimitglieder sprächen sich dagegen aus.

Ex-NRW-Finanzminister: „Eher Finger weg von der Groko“

Thomas Kutschaty (SPD). Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Die große Koalition dürfe „nie eine Dauerlösung in unserer Demokratie sein“, betonte Kutschaty. Darüber hinaus wolle er die Oppositionsarbeit nun nicht der AfD, der drittstärksten Kraft im Bundestag, überlassen. Das heiße nicht, dass man in einzelnen Punkten nicht auch einmal mit der Union zusammenarbeiten könne: Eine Minderheitsregierung von Angela Merkel (CDU) sei denkbar, sagte Kutschaty.

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