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Flensburger Handballer erobern Tabellenführung

Minden. An der Spitze der Handball-Bundesliga bleibt alles eng zusammen. Gerade einmal drei Punkte trennen die ersten fünf Teams. Und auch der schon leicht abgehängte Rekordmeister Kiel hat wieder Grund zur Freude.

Flensburger Handballer erobern Tabellenführung

Rasmus Lauge erzielte neun Treffer für die Flensburger. Foto: Daniel Reinhardt

Die SG Flensburg-Handewitt hat durch einen 34:30 (18:13)-Auswärtssieg bei GWD Minden erstmals seit dem ersten Spieltag die Tabellenführung in der Handball-Bundesliga erobert.

Mit 25:5 Zählern zog der Vizemeister am Sonntag dank der besseren Tordifferenz am punktgleichen Rivalen Füchse Berlin vorbei. Titelverteidiger Rhein-Neckar Löwen fand mit einem 33:22 (16:12)-Kantersieg gegen den HC Erlangen nach sechs sieglosen Pflichtspielen in die Erfolgsspur zurück. Topschütze beim Meister war Gudjon Valur Sigurdsson mit elf Toren.

Die Mannheimer haben als Tabellenvierter mit 22:6 Zählern nur einen Minuspunkt mehr auf dem Konto als das Spitzenduo. Dazwischen liegt noch die TSV Hannover-Burgdorf, die sich dank eines 28:22 (12:12)-Heimsieges gegen Altmeister VfL Gummersbach mit 23:7 Punkten auf Rang drei vorschob.

Flensburg agierte in Minden lange souverän, doch nach einem katastrophalen Start in die zweite Hälfte drohte beim 24:24 (43.) kurzzeitig ein Punktverlust. „Das darf nicht passieren. So kann man nicht spielen“, schimpfte SG-Trainer Maik Machulla. Beste Gäste-Werfer waren Rasmus Lauge und Hampus Wanne mit jeweils neun Toren. Keine Blöße gab sich auch die HSG Wetzlar beim 29:23 (16:9) gegen den TVB Stuttgart.

Große Freude herrschte beim THW Kiel. 228 Tage nach seiner Knieoperation kehrte Kapitän Domagoj Duvnjak am Samstag auf das Parkett zurück und trug mit drei Toren zum souveränen 33:24 (17:13)-Erfolg gegen Schlusslicht TV Hüttenberg bei. „Ich bin überglücklich“, schilderte der kroatische Spielmacher. „Meine Beine haben gezittert und ich war den ganzen Tag aufgeregt.“

Sollte das Knie halten, will Duvnjak im Januar auf jeden Fall bei der Heim-EM dabei sein. THW-Trainer Alfred Gislason hatte dem 29-Jährigen zuletzt davon abgeraten. Am Samstag war aber auch der Isländer erst einmal froh: „Ich freue mich über seine Rückkehr.“

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