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Flüchtlinge in neuer Anlaufstelle in Bochum eingetroffen

Bochum. Die ersten 15 Flüchtlinge haben sich am Montag in der neuen zentralen Landeserstaufnahme (LEA) in Bochum gemeldet. Sie seien am Vormittag in der noch aus Zeltbauten bestehenden Einrichtung eingetroffen, sagte ein Sprecher der zuständigen Bezirksregierung Arnsberg. Die Menschen stammen den Angaben zufolge unter anderem aus Syrien, Ghana, Serbien und Iran.

Die Landeserstaufnahme nahm am Montag die Arbeit auf. Mit dem Zentrum organisiert Nordrhein-Westfalen die Aufnahme ankommender Flüchtlinge neu. Alle müssen zunächst dorthin, um sich als Asylbewerber registrieren zu lassen. Die Anlaufstelle ist rund um die Uhr geöffnet. Auch medizinische Untersuchungen sind möglich. Nach wenigen Stunden sollen die Menschen auf die bestehenden acht Erstaufnahmen im Land verteilt werden.

Mit der neuen Einrichtung will sich NRW besser für Zeiten wappnen, in denen erneut mehr Zuwanderer kommen könnten. Das Land will mit der schnellen Datenerfassung die Sicherheit erhöhen und eine bessere Belegungsverteilung erreichen. Im Sommer 2018 soll das Zentrum in ehemaligen Polizeigebäuden fertig sein.

Derzeit kommen nur noch etwa 900 Flüchtlinge pro Woche nach NRW. In Hochzeiten waren es 16 000.

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