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Freispruch im Prozess um mysteriösen Fenstersturz

Düsseldorf. Im Prozess um den mysteriösen Fenstersturz einer jungen Frau in Düsseldorf ist ein 40-jähriger vom Vorwurf des versuchten Mordes freigesprochen worden. Die Aussage des Opfers habe sich in mehreren Punkten nicht bestätigt, sagte der Vorsitzende Richter. Die Frau hatte behauptet, von dem Angeklagten aus dem Fenster gestoßen worden zu sein. Das Landgericht verurteilte den Mann am Dienstag allerdings wegen Drogenhandels zu zweieinhalb Jahren Haft.

Freispruch im Prozess um mysteriösen Fenstersturz

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: D.- W. Ebener/Archiv

Die Staatsanwaltschaft hatte für den Albaner elfeinhalb Jahre Haft wegen versuchten Totschlags und Drogenhandels gefordert. Sie war damit selbst vom Vorwurf des versuchten Mordes abgerückt. In der Wohnung des 40-Jährigen waren fast 15 Gramm hochreines Kokain entdeckt worden.

Die Verteidigerin hatte einen Freispruch beantragt. Die Frau sei vermutlich selbst gesprungen, weil sie ihrem Mandanten Geld gestohlen habe und ihm im Treppenhaus nicht in die Arme habe laufen wollen. Die inzwischen 25-Jährige hatte bei dem fast sieben Meter tiefen Sturz eine teilweise Querschnittslähmung erlitten.

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