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Gebauer will keine weiteren Stufen in G9 einbinden

Düsseldorf. Nordrhein-Westfalens Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hat die Entscheidung verteidigt, die Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren am Gymnasium nur mit den jetzigen Dritt- und Viertklässlern zu beginnen. „Alles andere halten wir fachlich, pädagogisch und organisatorisch für nicht zu verantworten“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. Um mehr Stufen mitzunehmen, sei die Zeit bis zum Start im übernächsten Schuljahr zu knapp. „Die Qualität würde leiden“, betonte die Ministerin.

Gebauer will keine weiteren Stufen in G9 einbinden

Die Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) spricht über die Abkehr vom Turbo-Abi. Foto: Marcel Kusch

Das G9-Abitur soll nach einem Beschluss der schwarz-gelben Landesregierung ab dem Schuljahr 2019/20 wieder zum Regelfall an den Gymnasien in Nordrhein-Westfalen. Begonnen wird die Umstellung dann mit den fünften und sechsten Klassen. Die Elterninitiative „G9-jetzt“ fordert das neue G9-Abitur mit mehr Kindern zu starten. Die Jahrgänge fünf bis acht mitzunehmen, sei „möglich und gut durchführbar - das hat Niedersachsen gezeigt“, sagte Marcus Hohenstein, Vertrauensperson des Volksbegehrens.

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