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Das Morgen-Update

Giftige Pilze, Porto-Erhöhung, 100-Tage-Bilanz

NRW Giftige Pilze auf einem Markt in Krefeld, die Zulassung zum Medizinstudium vor Gericht, US-Präsident Trump stößt Hurrikane-Opfer vor den Kopf. Drei Milliarden Nutzerkonten Opfer beim vom Yahoo-Datenklau, de 100-Tage-Bilanz von Armin Laschet, der Nobelpreis für Chemie und die Post erhöht das Porto - aber nur für bestimmte Kunden: Hier erfahren Sie, was Sie in der Nacht verpasst haben und was der Tag bringt.

Das Wetter:

Heiter bis wolkig, dabei mehr wolkig als heiter, aber wenigstens bleibt es meist trocken. Dafür frischt der Wind in starken Böen auf und es wird maximal 16 Grad warm. In der Nacht frischt der Wind nochmal auf, teilweise sind Sturmböen möglich. Die genauen Werte für Ihren Ort finden Sie hier.

Der Verkehr:

Die Sperrung nach einem Unfall auf dem Autobahnkreuz Köln-West ist früher als erwartet wieder aufgehoben worden. Auf der Strecke war in der Nacht ein Schwertransporter in eine Schutzplanke gefahren.  Zur interaktiven Abfrage einzelner Autobahnen geht es hier.

 

 

 

Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert:

  • Auf einem Markt in Krefeld könnten giftige Pilze in den Verkauf gegangen sein. Stadt und Feuerwehr warnten am Dienstag dringend vor dem Verzehr. Betroffen könnten Pilze sein, die am Sonntag, 1. Oktober, auf einem Flohmarkt an der Mevissenstraße verkauft wurden. Unter den an einem Gemüsestand angebotenen Pilzen könnten giftige Knollenblätterpilze sein, hieß es. Eine Familie, die dort gekaufte Pilze aß, wird laut WDR derzeit mit einer schweren Vergiftung im Krankenhaus behandelt.
  • In Puerto Rico ist die Zahl der Toten fast zwei Wochen nach dem Durchzug von Hurrikan "Maria" auf 34 gestiegen. Vorher gingen die Behörden von 16 Toten aus.  Das teilte Gouverneur Ricardo Rosselló nach einem Besuch von US-Präsident Donald Trump mit. Bei diesem Besuch stieß Trump viele Menschen vor den Kopf und vergriff sich im Ton, zeigte kein Mitgefühl. Weite Teile der Karibikinsel sind derzeit noch immer nicht zu erreichen. Die meisten Menschen in Puerto Rico haben immer noch keinen Strom. Es fehlen Lebensmittel und Wasser.
  • Vom massiven Datenklau bei Yahoo im Jahr 2013 waren alle drei Milliarden Nutzerkonten bei dem Internet-Konzern betroffen. Bisher war von einer Milliarde Accounts die Rede gewesen - und schon damit war es der Daten-Diebstahl mit dem größten Ausmaß. Man habe kürzlich neue Informationen erhalten, die auf mehr Betroffene schließen ließen, teilte der neue Yahoo-Eigentümer, der Telekom-Anbieter Verizon, mit. Nach bisherigen Informationen verschafften sich die Angreifer Zugriff auf Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern sowie unkenntlich gemachte Passwörter. Auch Antworten auf Fragen bei vergessenen Passwörtern könnten betroffen sein.
  • Die Deutsche Post erhöht laut einem Bericht das Briefporto für Geschäftskunden. Beispielsweise Unternehmen und Behörden müssten mit Beginn des neuen Jahres fünf Prozent mehr für den Briefversand bezahlen als bislang, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Bei rückläufigen Versandmengen müsse man weiter steigende Produktionskosten auffangen, sagte ein Sprecher der Post der Zeitung. Für Privatkunden darf das Porto bis Ende 2018 nicht weiter erhöht werden.
  • Die Freundin des Todesschützen von Las Vegas ist in Begleitung von FBI-Beamten von den Philippinen in die USA geflogen. Die 62-Jährige sei in der Nacht in Los Angeles angekommen, berichtete die "New York Times". Die Frau gilt unter Ermittlern als "Person von Interesse", von der sie sich wichtige Informationen versprechen. Zuvor war bekannt geworden, dass der Schütze nach seiner Tat etwa 100.000 Dollar auf die Philippinen überwiesen hatte. Die 62-Jährige hatte sich dort aufgehalten, als Stephen Paddock in Las Vegas auf Besucher eines Country-Musikkonzerts feuerte. 58 Menschen starben, mehr als 500 wurden verletzt. Paddock nahm sich das Leben.
  • Der spanische König Felipe VI. hat die Regionalregierung in Katalonien scharf kritisiert. Sie bewege sich "außerhalb des Gesetzes", sagte Felipe am Abend in einer Fernsehansprache. Mit ihrem Vorhaben, in den nächsten Tagen die Abspaltung von Spanien auszurufen, setze die Regierung in Barcelona "die wirtschaftliche und soziale Stabilität" Kataloniens und ganz Spaniens aufs Spiel. Kataloniens regionaler Regierungschef Carles Puigdemont kündigte in einem BBC-Interview an, Ende dieser oder Anfang nächster Woche die Unabhängigkeit erklären zu wollen.
  • Dem Regisseur Roman Polanski wird eine weitere Vergewaltigung vorgeworfen. Eine Frau in der Schweiz hat Anzeige gegen ihn erstattet, wie die Kantonspolizei St. Gallen der Nachrichtenagentur sda bestätigte. Demnach hat die Frau erklärt, dass sie 1972 im Alter von 15 Jahren in Gstaad von Polanski vergewaltigt worden sei. Das Verfahren soll nun der Staatsanwaltschaft übergeben werden. In den USA ermittelt die Justiz bereits seit fast 40 Jahren gegen Polanski wegen eines Sexualverbrechens.
  • Nach sieben Jahren ist die Berliner Staatsoper Unter den Linden wiedereröffnet worden. Zahlreiche Prominente kamen in das komplett sanierte Opernhaus, darunter Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Kanzlerin Angela Merkel. Sie erlebten die Premiere von Robert Schumanns "Szenen aus Goethes Faust" in einer Inszenierung von Intendant Jürgen Flimm und unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Daniel Barenboim. Mit der Sanierung des historischen Hauses wurde unter anderem die gesamte Bühnentechnik neu eingebaut.

Das wird heute spannend oder wichtig:

  • Das Bundesverfassungsgericht verhandelt über das Zulassungsverfahren für das Medizinstudium. Es geht um die Frage, ob die Art der Studienplatzvergabe - Numerus clausus zum Studium der Humanmedizin - mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Hintergrund sind Klagen von Studienplatzbewerbern vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen. Die Richter in Nordrhein-Westfalen halten Teile der Regelungen für verfassungswidrig, etwa eine zu starke Betonung der Abiturnote bei der Vergabe. Ein Urteil soll später verkündet werden.
  • NRW-Ministerpräsident Armin Laschet will nach 100 Tagen im Amt eine Zwischenbilanz ziehen. Heute wird der CDU-Politiker in Düsseldorf die bisherigen Schritte und Weichenstellungen der einzigen schwarz-gelben Koalition in Deutschland erläutern. Sein Ziel lautete, NRW nach sieben Jahren Rot-Grün wieder bei Bildung, Wirtschaftswachstum und Innerer Sicherheit an die bundesweite Spitze zu führen. In seiner Regierungerklärung vor rund drei Wochen hatte der CDU-Bundesvize aber auch betont, NRW stehe vor teilweise dramatischen Umbrüchen - bei Energie, Digitalisierung, durch Zuwanderung und Globalisierung.
  • In Stockholm wird verkündet, wer in diesem Jahr den Nobelpreis für Chemie erhält. In den vergangenen Tagen hatten die Jurys bereits die Geheimnisse um die Nobelpreise für Medizin und Physik gelüftet. Drei US-Wissenschaftler erhalten die Medizin-Auszeichnung für die Erforschung der inneren Uhr in Pflanzen, Tieren und Menschen. Ebenfalls in die USA geht der Preis für Physik. Drei Forscher haben wichtige Voraussetzungen für den direkten Nachweis von Gravitationswellen im All geschaffen.
  • Nach mehreren Befangenheitsanträgen soll der NSU-Prozess weitergehen. Das Oberlandesgericht München muss allerdings über noch ausstehende Befangenheitsanträge entscheiden. Eine weitere Verzögerung könnte das Verfahren in Gefahr bringen. Nach der gesetzlichen Regel muss die Verhandlung in dieser Woche weitergehen. Ansonsten wäre die vorgeschriebene Unterbrechungsfrist überschritten. Die Prozessparteien erwarten als nächstes den Beginn der Nebenklage-Plädoyers.
  • Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft macht sich am späten Vormittag auf den Weg nach Belfast. Dort soll morgen im Topspiel der Gruppe C gegen Nordirland der letzte Schritt zur Weltmeisterschaft 2018 in Russland gemacht werden. Dafür würde gegen den Tabellenzweiten schon ein Punkt reichen, aber Trainer und Team wollen etwas anderes. "Die Mission ist, dass wir alle Spiele gewinnen", sagte Thomas Schneider, Assistent von Bundestrainer Joachim Löw. Sonntag endet die Ausscheidung in Kaiserslautern gegen Aserbaidschan.

 

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Heute vor...

... 435 Jahren folgte auf den 4. Oktober direkt der 15. Oktober. Der Grund: Papst Gregor der XIII führte den Greogorianischen Kalender ein. Der bis dahin geltende julianische Kalender hinkte dem Sonnenlauf um 10 Tage nach.

Das war in den letzten 24 Stunden unser am häufigsten geklickter Artikel:

Das ist in den sozialen Netzwerken los:

Die Trauer über den Tod von Sänger Tom Petty ist groß.

Down here on E Street, we’re devastated and heartbroken over the death of Tom Petty. Our hearts go out to his family and bandmates.

— Bruce Springsteen (@springsteen) October 3, 2017

I got just one life in a world that keeps on pushin' me around. But I stand my ground and I won't back down. - Tom Petty

— william john (@williamjohn418) October 4, 2017

 

 

mit Material von dpa

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