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Havarierter Frachter wird an die Leine genommen

Cuxhaven. Noch immer sitzt die „Glory Amsterdam“ auf einer Sandbank vor Langeoog fest. Sturm „Herwart“ hatte den Frachter abgetrieben. Nun wird er von einem Schlepper an die Leine genommen.

Havarierter Frachter wird an die Leine genommen

Der Frachter „Glory Amsterdam“ liegt vor Langeoog auf Grund. Foto: Mohssen Assanimoghaddam

Die Bergung des auf eine Sandbank gelaufenen Frachters „Glory Amsterdam“ vor der Nordseeinsel Langeoog kommt mit kleinen Schritten voran. Heute soll nach Angaben des Havariekommandos eine Leinenverbindung zwischen dem Frachter und einem Schlepper hergestellt werden.

„Wenn diese Leinenverbindung steht, kann mit dem Abpumpen des Ballastwassers begonnen werden“, sagte Simone Starke von der Pressestelle des Havariekommandos.

Voraussetzung dafür sei, dass das auf Grund gelaufene Schiff mit Leinen gesichert sei. Sonst könnte der Frachter durch den Wind noch weiter ins Flachwasser gedrückt werden, wenn er leichter wird. Die „Glory Amsterdam“ hat rund 20.000 Tonnen Ballastwasser an Bord, ein Großteil soll abgepumpt werden. Um das havarierte Schiff wegschleppen zu können, muss aber auch der Wasserstand passen.

Das 225 Meter lange Schiff hatte sich bei dem schweren Sturm „Herwart“ in der Nacht zum Sonntag in der Deutschen Bucht losgerissen und war auf eine Sandbank vor der ostfriesischen Insel Langeoog getrieben worden. Eine für Montagabend geplante Bergung musste wegen zu geringen Wasserstandes abgesagt werden.

Umweltschützer sind wegen der 1800 Tonnen Schweröl und 140 Tonnen Marinediesel an Bord beunruhigt. Die Ruderanlage des Schiffes ist defekt. An Bord sind 22 Mann Besatzung sowie Mitglieder des Bergungsteams.

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