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Hilfe für Kinderheime

Hilfe für Kinderheime

Die Kinder freuen sich mit Ingrid Fitzgerald und Ralf Düesmann von der Ahauser Nothilfe. Foto: Picasa

Ahaus/Oeding. Ralf Düesmann von der Ahauser Nothilfe sammelt seit 20 Jahren Spenden und bringt sie in die Stadt Timisoara. Die liegt im Land Rumänien und ist 1700 Kilometer entfernt. Dorthin bringen er und die Begleiter der Hilfstransporte Spenden für drei Kinderheime und eine Kinderklinik. Das sind Hilfsgüter wie Hygieneartikel, Medikamente, medizinische Geräte, Kleidung, Spielsachen, Fahrräder, haltbare Lebensmittel und vieles mehr. Ganz vielen Kindern in Rumänien geht es nämlich nicht so gut wie hier in Deutschland. Nirgendwo sonst in Europa werden so viele Kinder von ihren Eltern zurückgelassen. Oft lassen Mütter ihre Babys direkt nach der Geburt einfach im Krankenhaus zurück, weil sie glauben, dass es ihnen dort besser geht. Das liegt daran, dass junge Eltern oder alleinerziehende junge Mütter in Rumänien kaum staatliche Unterstützung erhalten. Und von dem oftmals geringen Einkommen können sie keine Familie ernähren. Die Kinder kommen dann oft ins Kinderheim. Vor Ort machte sich auch der 15-jährige Paul Hoeper aus Oeding ein Bild und half eine Woche als Praktikant im Heim. So lernte er die Armut, aber auch die Freude der Kinder kennen.

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