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Hunde mit Verdacht auf Vergiftung außer Lebensgefahr

Lüdinghausen. Zwei Hunde, die sich bei einem Bad im Lüdinghausener Klutensee vermutlich durch Blaualgen vergiftet haben, sind wieder außer Lebensgefahr. Wasserproben sollen nun klären, ob es sich tatsächlich um Blaualgenvergiftungen handelt. „Das dauert ein, zwei Tage“, sagte ein Sprecher der Stadt Lüdinghausen am Montag. Der Klutensee im Münsterland bleibe nach den Vorfällen am Wochenende bis auf weiteres für Spaziergänger gesperrt. Die Tiere waren am Samstag und Sonntag mit Vergiftungserscheinungen von einem Tierarzt behandelt worden. Sie schwebten zunächst in Lebensgefahr.

Bei erwachsenen Menschen verursachen Blaualgen Übelkeit und Erbrechen. Auf Hunde und Katzen können sie dagegen sogar tödlich wirken. Blaualgen sind Bakterien, die ein Gift erzeugen und so Badegewässer und Trinkwasser-Reservoire verseuchen können.

Nach Angaben des Stadtsprechers war der Klutensee in den vergangenen Jahren wegen Blaualgen nicht aufgefallen. Im September hatte das Gesundheitsamt der Stadt Meschede den Hennesee für den Badebetrieb gesperrt. Grund: Belastung mit Blaualgen. Mehrere Badegäste hatten über Hautreizungen geklagt.

Die Polizei hatte am Sonntag noch von einem toten Hund gesprochen. Diese Angaben korrigierte die Stadt am Montag.

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