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Kazuo Ishiguro hielt Nobelpreis erst für einen Scherz

London/Stockholm. Kazuo Ishiguro ist vom Literaturnobelpreis vollkommen überrascht worden. Und zuerst war da ein Moment der Unsicherheit.

Kazuo Ishiguro hielt Nobelpreis erst für einen Scherz

Erst nach der Bekanntgabe des neuen Literaturnobelpreisträgers kam der Kontakt mit Kazuo Ishiguro zustande. Foto: John Stillwell

Der britische Autor Kazuo Ishiguro hielt die Nachricht von seinem Literaturnobelpreis zunächst für einen Scherz. Er habe zunächst keinen Kontakt zum Nobel-Komitee gehabt und sei deshalb nicht sicher gewesen, ob es stimme, sagte er der BBC.

Die Auszeichnung sei absolut schmeichelhaft. „Es ist eine große Ehre, vor allem, weil es bedeutet, dass ich in die Fußstapfen der größten Autoren trete, die es gab“, sagte der 62-jährige Brite mit japanischen Wurzeln. Er hoffe, die Nobelpreise könnten Gutes in der Welt bewirken. „Ich wäre sehr berührt, wenn ich in irgendeiner Weise zu einer positiveren Atmosphäre in diesen sehr unsicheren Zeiten beitragen könnte.“

Kurz nach der Verkündung hatte die Nobel-Jury Ishiguro dann doch erreicht. Er sei sehr dankbar gewesen, sagte Jury-Chefin Sara Danius der Deutschen Presse-Agentur. Und er habe versprochen, anders als sein Vorgänger Bob Dylan, zur Preisverleihung am 10. Dezember nach Stockholm zu kommen.

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