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Langlauf-Stars Kalla und Kläbo siegen beim Skiathlon

Lillehammer. Weltcup-Spitzenreiterin Charlotte Kalla aus Schweden hat ihren zweiten Saisonsieg in einem Distanzrennen geschafft.

Langlauf-Stars Kalla und Kläbo siegen beim Skiathlon

Charlotte Kalla (M) beim Skiathlon in Lillehammer. Foto: Jon Olav Nesvold

Beim Skiathlon über jeweils 7,5 Kilometer in den beiden Stilarten kam Kalla im norwegischen Lillehammer in 42:24,7 Minuten ins Ziel. Die Norwegerinnen Heidi Weng und Ragnhild Haga folgten mit 19,7 beziehungsweise 43,6 Sekunden Rückstand. 

Norwegens Ski-Jungstar Johannes Kläbo eilt im Weltcup von Sieg zu Sieg. In Lillehammer gewann er auch den Skiathlon über jeweils 15 Kilometer in beiden Stilarten und holte sich den fünften Erfolg im fünften Rennen. In 1:16:47,1 Stunden verwies er seine Teamkollegen Martin Johnsrud Sundby und Hans Christer Holund mit 1,3 sowie 6,8 Sekunden Vorsprung auf die Plätze.

Die deutschen Langläufer sind derzeit noch auf Form-Suche. Ein Technikfehler brachte Katharina Hennig um eine gute Platzierung und möglicherweise auch um die erste halbe Olympia-Norm. Beim Skiathlon ging beim Skiwechsel nach 7,5 Kilometern die Bindung nicht zu. So verlor die Sächsin über eine Minute Zeit und wurde schließlich vom 16. Platz nach dem klassischen Streckenteil noch auf Rang 42 durchgereicht. Beste Deutsche war Steffi Böhler als 20. Bei den Herren konnte sich Lucas Bögl als 21. bei seinem diesjährigen Weltcup-Einstand ordentlich platzieren.

„Für Katharina tut es uns leid, sie war wirklich auf einem guten Weg“, kommentierte Damen-Trainer Torstein Drivenes die Bindungs-Probleme. Böhler bescheinigte er ansteigende Form. „Sie ist keine 18 mehr, braucht immer ein paar Rennen. Sie wird die Ergebnisse bringen, die wir von ihr erwarten“, sagte Drivenes im ZDF.

Sein Herren-Kollege Janko Neuber, war mit Bögls Leistung einverstanden. „Es war von Beginn an ein brutal schnelles Rennen. Das hatte ich nicht so erwartet“, sagte Neuber. Man wollte ein bis zwei Sportler unter die Top-20 bringen. „Das ist uns leider nicht ganz gelungen“, räumte Neuber ein.

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