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Fahrsport: Titelkämpfe im slowenischen Lipica

Lars Schwitte holt WM-Silber

SÜDLOHN Vizeweltmeister darf sich Lars Schwitte vom RV Südlohn-Oeding seit Sonntag nennen. Für den Fahrsportler setzt sich damit das erfolgreiche Jahr fort.

Lars Schwitte holt WM-Silber

Lars Schwitte vom RV Südlohn-Oeding bei der Marathon-Prüfung im slowenischen Lipica

Erst im Mai dieses Jahres hatte der Stadtlohner sensationell den Gesamtsieg bei der Roayal Windsor Horse Show eingefahren und war von Queen Elizabeth II geehrt worden. Auch beim prestigeträchtigen Wettbewerb in Valkenswaard, Niederlande, hatte er gewonnen. Nun folgte bei der Weltmeisterschaft im slowenischen Lipica das nächste Highlight 2017 für den 42-Jährigen: Mit dem deutschen Team der Zweispännerfahrer errang Schwitte die Silbermedaille. In der Einzelwertung landete er auf Platz fünf.

Vertrauen zurück gezahlt

Schon die WM-Nominierung war für Lars Schwitte und seine Pferde Coenraad, Damico und Dusty ein Erfolg. Das Vertrauen des Bundestrainers zahlte der Starter des RV Südlohn-Oeding mit guten Leistungen zurück. „Es ist eine tolle Karriere, die Lars in diesem Jahr hinlegt. Wir als RV Südlohn-Oeding sind stolz und freuen uns sehr für ihn“, sagte der Vereinsvorsitzende Jürgen Petershagen am Montag.

Lars Schwitte war neben dem Weltmeister von 2007 und mehrfachen Deutschen Meister Sebastian Warneck (Rangsdorf) und Dennis Schneiders (Minden, WM-Bronze, Deutscher Meister) Teil der deutschen Mannschaft. Schon nach den ersten beiden Disziplinen, Dressur und Marathon, lag das Team aussichtsreich auf Platz zwei. Das abschließende Kegelfahren brachte noch einmal richtig Spannung. Dennis Schneiders fuhr als Erster in den Parcours und kam mit zwei Abwürfen wieder hinaus. In der Einzelwertung bedeutete das am Ende Rang elf. Auch Lars Schwitte machte Fehler beim Kegelfahren (5,59 Punkte), sodass er in der Einzelwertung Platz fünf belegte.

Sicherer zweiter Platz

Sebastian Warneck war nun gefordert, um Deutschland auf Platz zwei zu halten. Er lieferte eine starke Runde ab – die Mannschaft wurde mit 315,30 Punkten sicher Vize-Weltmeister hinter Ungarn, das 310,95 Punkte auf dem Konto hatte. Frankreich landete auf dem Bronzerang mit 336,73 Punkten. Im Einzel siegte der Ungar Martin Hölle.

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