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Maler und Zeichner Arno Rink in Leipzig beigesetzt

Leipzig. Arno Rink gilt als Begründer der Neuen Leipziger Schule. Am 5. September ist er im Alter von 76 Jahren gestorben. Familie, Freunde und Bewunderer erwiesen ihm auf dem Südfriedhof in Leipzig die letzte Ehre.

Im Kreise von Angehörigen, Freunden und Künstlerkollegen ist der Anfang September gestorbene Maler und Zeichner Arno Rink in Leipzig beigesetzt worden.

„Er liebte die Schönheit in jeder Form“, sagte seine Witwe Christine bei der Trauerfeier am Mittwoch in der Hauptkapelle des Leipziger Südfriedhofs. Der Verstorbene sei ein außergewöhnlicher Mensch gewesen, eine charismatische Persönlichkeit und ein stolzer Mann.

Seine Schüler habe Rink Toleranz gegenüber dem Anderssein gelehrt. „Er lehrte sie auch das Vertrauen in das eigene künstlerische Bemühen“, sagte die Witwe. In seinen letzten Lebensmonaten, die von einer Krebserkrankung geprägt waren, sei Rinks Angst vor dem Tod geringer gewesen als seine Angst, nicht mehr malen zu können. Der Pfarrer Enno Haaks würdigte den Künstler als ein „Original, kein Abbild, keine Kopie“.

Nicht alle Trauergäste fanden Platz auf den Stühlen in der Kapelle, Dutzende hörten Christine Rinks Rede und die Ansprache des Pfarrers im Stehen. Der Maler Neo Rauch, ein Schüler Rinks, war ebenfalls zu der Trauerfeier gekommen.

Rink, ein gebürtiger Thüringer, gilt als Begründer der Neuen Leipziger Schule. Seit Anfang der 1960er Jahre lebte und arbeitete er in seiner Wahlheimat Leipzig. Mit Christine Rink, einer ehemaligen Galeristin, war er 50 Jahre lang verheiratet. Das Paar hat Sohn und Tochter sowie drei Enkelkinder. Arno Rink starb am 5. September im Alter von 76 Jahren.

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