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Martin Brambach mag die Menschen in Recklinghausen

Recklinghausen/Osnabrück. Schauspieler Martin Brambach schätzt die direkte Art der Menschen in seinem Wohnort Recklinghausen. „Der Menschenschlag hier hat noch eine Grundsolidarität, Offenheit und was ganz Gerades. Das macht mich sehr, sehr glücklich“, sagte der 50-Jährige in einem Interview der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag). „Hier gibt's Leute, die rufen mir manchmal über die Straße zu: „Herr Brambach, ich hab Sie gestern im Fernsehen gesehen. War aber nicht so dolle!““ Das erde ihn, sagte der in Dresden geborene und in Ost-Berlin aufgewachsene Schauspieler.

Martin Brambach mag die Menschen in Recklinghausen

Der Schauspieler Martin Brambach steht im Studio. Foto: Henning Kaiser/Archiv

„Dabei sind die Leute aber auch höflich, auch wenn die Arbeitslosigkeit hier höher ist als in mancher Ecke im Osten“, ergänzte er mit Blick auf Recklinghausen. „Hier würde der Soli dringender gebraucht als woanders in Deutschland, und trotzdem gehen die Leute anständig miteinander um. Das finde ich äußerst liebenswert“, meinte Brambach.

Der Künstler lebte in verschiedenen Städten und zog vor einigen Jahren wegen seiner zweiten Frau - der Schauspielerin Christine Sommer - nach Recklinghausen. Er ist eines der bekanntesten Gesichter im deutschen Fernsehen, unter anderem spielt er den Dresdner „Tatort“-Ermittler Schnabel. Anfang dieses Jahres wurde er mit dem Deutschen Fernsehpreis als bester Schauspieler ausgezeichnet.

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