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Fußball-Westfalenliga: SpVgg Vreden

Mehr Zielstrebigkeit in die Aktionen

Vreden Die SpVgg Vreden kann bis zum Winter wichtige Weichen für die zweite Serie stellen. Dem Gast aus Bielefeld soll der Westfalenliga-Dritte die Lust am Fußballspielen nehmen.

Mehr Zielstrebigkeit in die Aktionen

Während sich die Konkurrenz an der Westfalenliga-Spitze am Sonntag gegenseitig die Punkte abnimmt, kann die SpVgg mit Carlo Korthals (l.) die Gunst der Stunde nutzen. Foto: Michael Schley

Die Konkurrenten an der Tabellenspitze der Westfalenliga 1 stehen sich am 13. Spieltag in direkten Duellen gegenüber. Das Quartett aus Gievenbeck, Münster, Hiltrup und Schermbeck nimmt sich gegenseitig die Punkte ab. Damit stellt sich für die SpVgg Vreden parallel eine große Chance, sich in der Tabelle weiter vorzuarbeiten. Voraussetzung ist ein eigener Heimsieg gegen den VfB Fichte Bielefeld.

Die Vorarbeit hat die Mannschaft von Trainer Marcus Feldkamp mit dem 3:1 bei der SpVg Beckum gelegt. Den nächsten Aufsteiger erwartet Feldkamp mit einer anderen Spielweise anreisen: „Fichte versucht unserer Analyse nach alles spielerisch zu lösen. Also müssen wir dem Gegner den Zahn ziehen, in dem wir ihn gar nicht erst in Spielfluss kommen lassen.“

Wie in Beckum sollten hohe Ballbesitz- und Spielanteile sowie ein geordneter Spielaufbau Schlüssel zum Erfolg werden – gerade auf dem zu erwartenden tiefen Geläuf. Das habe die Mannschaft schon in Beckum sehr gut umgesetzt. Am Sonntag soll im Hamalandstadion ab 14.30 Uhr nun „noch mehr Zielstrebigkeit ’rein“: „Das Ergebnis in Beckum hat die Spieldominanz unsererseits nicht richtig widergespiegelt. Da können wir Dinge noch besser umsetzen, die uns das Leben einfacher machen.“

Fichte tritt auf der Stelle
Fichte Bielefeld hat im Sommer nach dem Aufstieg den erfahrenen Trainer Mario Ermisch verpflichtet. Dieser hatte den VfB schon zwischen 1993 und 2004 bis in die Oberliga geführt. Der Rückkehrer musste gleich zwei Hände voll Neuzugänge einbauen; nicht unbedingt ein Vertrauensbeweis für die Aufstiegsmannschaft, die einige Leistungsträger verlassen haben. So richtig zusammengewachsen scheint das Gefüge noch nicht zu sein, das Team aus Ostwestfalen tritt in der unteren Tabellenhälfte ein wenig auf der Stelle.

Feldkamp behält abseits dessen nur den Blick für die fußballerischen Lösungen. „Wir wollen individuell und als Gruppe geschlossener und besser auftreten als der Gegner. Knüpfen wir in dieser Hinsicht an den Auftritt in Beckum an, dann wird es der nächste Aufsteiger gegen uns schwer haben.“ An der erfolgreichen Umsetzung ist das gleiche Personal wie in der Vorwoche beteiligt.

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