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Das Morgen-Update

Muslime raten zu Wahl von AfD-Mann, der letzte Flug von Air Berlin, neues iPhone

NRW Der Zentralrat der Muslime rät zur Wahl eines AfD-Mannes, bei den Koalitionsverhandlungen knirscht es. Der letzte Flug von Air Berlin, Streit um die Kennedy-Akten, die Vorbestellungen für das neue iPhone und zwei Schauspielerinnen erheben schwere Vorwürfe: Hier erfahren Sie, was Sie in der Nacht verpasst haben und was der Tag bringt.

Muslime raten zu Wahl von AfD-Mann, der letzte Flug von Air Berlin, neues iPhone

Das WetterZunächst regnet es, dann ziehen die dichten Wolken nach Süden ab und sogar die Sonne kommt ab und zu mal durch - vor allem im Westen und im Norden. Ab und zu gibt es noch Schauer. Und bei Höchstwerten zwischen 12 und 16 Grad wird es langsam kühler.

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Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert

  • Die Jamaika-Unterhändler haben wegen großer Differenzen ihre Verhandlungen über die Kernthemen Zuwanderung und Klimaschutz vertagt. Ein Abschluss der Gespräche über diese Punkte werde für kommende Woche angestrebt, hieß es von allen Seiten.CDU-Generalsekretär Peter Tauber sagte, es gebe bei Klima und Zuwanderung noch erheblichen Klärungsbedarf. Es sei gut, während des Wochenendes nochmal nachzudenken. Aus Teilnehmerkreisen war zu erfahren, dass eine Spitzenrunde der Parteichefs in den nächsten Tagen Lösungswege beim Thema Flüchtlinge und Zuwanderung klären soll.

  • Der Zentralrat der Muslime in Deutschland hat dazu geraten, den umstrittenen AfD-Kandidaten Albrecht Glaser zum Bundestagsvizepräsidenten zu wählen. Der Vorsitzende Aiman Mazyek sagte der Deutschen Presse-Agentur, er habe zwar vollsten Respekt fürdie Abgeordneten, die bei der Abstimmung über den AfD-Kandidaten mit "Nein" gestimmt hätten, man dürfe der AfD diese Opferrolle aber nicht zugestehen. Aus seiner Sicht wäre es deshalb besser, Glaser als einen von sechs Bundestagsvizepräsidenten zu akzeptieren.

  • EU-Vizekommissionspräsident Andrus Ansip hat den deutschen Alleingang im Kampf gegen Hass und Hetze im Internet kritisiert. "Es ist wirklich schlecht für die EU, wenn alle Mitgliedstaaten anfangen, ihre eigenen Regeln aufzustellen", sagte der für dendigitalen Binnenmarkt zuständige Politiker der dpa. Für die Menschen und Unternehmen in Europa, aber auch für globale Plattformen wie Facebook, Twitter und YouTube werde es schwer sein, unterschiedliche Regelwerke zu verstehen. Ansip bezog sich damit auf das neue deutsche Gesetz zum härteren Vorgehen gegen Hass im Netz.

  • Anders als geplant wird der letzte große Schwung der Geheimakten über die Ermordung von US-Präsident John F. Kennedy zunächst nicht komplett veröffentlicht. In der Nacht beugte sich US-Präsident Donald Trump Sicherheitsbedenken von Geheimdiensten:Die verlangen, einige der Akten vor Veröffentlichung zu editieren. In der Nacht gab Trump 2800 Dokumente frei. Für die Sichtung und Bearbeitung des Rests setzte er eine Frist von 180 Tagen. Trump schrieb in einer Anordnung, nach Ablauf der Frist werde alles veröffentlicht werden, was möglich sei.

  • Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer hat der Bundesregierung vorgeworfen, die Bürger nach wie vor im Unklaren über das Ausmaß des Fipronil-Skandals zu lassen."Ich habe überhaupt kein Verständnis für die Geheimniskrämerei des Bundes. Wenn nun Deutschland die Veröffentlichung von Meldungen und Zahlen blockiert, ist das der Skandal nach dem Skandal", sagte der Grünen-Politiker der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Die Verbraucher hätten einen Anspruch darauf zu erfahren, in welchem Ausmaß Eier in den Handel gelangt seien, so Meyer.

  • Die Schauspielerinnen Selma Blair und Rachel McAdams zählen zu der wachsenden Zahl von Frauen, die US-Regisseur James Toback sexuelle Übergriffe vorwerfen. In einem Interview mit der "Vanity Fair" geben beide Frauen an, dass sie als junge Schauspielerinnenvon Toback bei geschäftlichen Treffen in einem Hotel belästigt worden seien. Blair berichtet über ein Vorsprechen im Jahr 1999, bei dem Toback darauf bestanden habe, dass sie ihr Oberteil ablege. Sie habe seine Aufforderung zu Sex abgelehnt, doch der Regisseur habe sie weiter bedrängt und sich dabei befriedigt.

  • Im Streit um die Zukunft des Unkrautvernichters Glyphosat soll es am 9. November eine neue Abstimmungsrunde geben. Die EU-Kommission schlägt den Mitgliedstaaten nun eine weitere Zulassung des Mittels um fünf Jahre vor.Der ursprüngliche Vorschlag für eine Zulassungsverlängerung um zehn Jahren hatte zuvor nicht die erforderliche Mehrheit gefunden. Im Zentrum der Debatte um das auch auf deutschen Feldern breit eingesetzte Glyphosat steht die Frage, ob es krebserregend ist oder nicht.

Das wird heute spannend oder wichtig

  • Die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin stellt ihren Flugbetrieb heute ein. Die letzten Flugzeuge sollen am späten Abend in Berlin und Düsseldorf eintreffen. Offiziell als letzten Flug legte Air Berlin eine Maschine vom Typ Airbus A320 fest, die planmäßig um 21.35 Uhr in München startet und um 22.45 Uhr in Berlin-Tegel landet. Auf diesen Flug ist auch der langjährige Unternehmenschef Joachim Hunold gebucht, der Air Berlin von 1991 bis 2011 führte und in dieser Zeit zur Nummer zwei in Deutschland machte.

  • Der spanische Senat wird voraussichtlich die von der Zentralregierung in Madrid vorgeschlagenen Zwangsmaßnahmen gegen die Sezessionisten in Katalonien absegnen. Im Rahmen der angekündigten Zwangsmaßnahmen will Madrid unter anderem die gesamte Regionalregierung in Barcelona absetzen und innerhalb von sechs Monaten Neuwahlen abhalten. Das grüne Licht durch den Senat gilt als Formsache. Das katalanische Parlament könnte ebenfalls am Freitag über die Ausrufung der Unabhängigkeit abstimmen.
  • Im Prozess um eine tödliche U-Bahn-Schubserei wird vor dem Landgericht München I das Urteil erwartet. Einem 37-Jährigen wird vorgeworfen, im Juni 2016 einen Senior nach einem Streit an der U-Bahn-Station Marienplatz zu Fall gebracht zu haben.Der 87-Jährige schlug mit dem Kopf auf dem Boden auf, erlitt eine Platzwunde am Kopf und ein Schädelhirntrauma. Er starb rund drei Monate später. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Haftstrafe von vier Jahren und vier Monaten. Die Verteidigung plädierte auf fast drei Jahre und auf Unterbringung in einer Entzugsklinik.

  • Im Prozess gegen eine Frau wegen jahrelanger Misshandlung ihres Stiefsohnes wird das Urteil am Landgericht Saarbrücken erwartet. Die 53-Jährige soll den Jungen, seitdem er vier Jahre alt war, geschlagen, getreten und gedemütigt haben. Zudem wurde er laut Anklage gefesselt, musste hungern und auf dem Boden eines nicht geheizten Wintergartens schlafen. Mit 17 Jahren gelang ihm nach zwei missglückten Versuchen schließlich die Flucht zum Jugendamt. Damals wog er nur 39 Kilo.

  • US-Verteidigungsminister James Mattis reist zu Gesprächen über das umstrittene nordkoreanische Atomprogramm nach Südkorea. Nach seiner Ankunft ist zunächst ein gemeinsamer Ausflug zur demilitarisierten Zone (DMZ) zwischen beiden koreanischen Staaten mit seinem südkoreanischen Amtskollegen Song Young Moo geplant.

  • Licht und Schatten im Volkswagen-Konzern: Zwar gehen Analysten davon aus, dass die Geschäfte der Konzernmarken gut laufen und Europas größter Autobauer gut verdient hat. Damit dürfte Volkswagen die Prognosen fürs Gesamtjahr nach dem dritten Quartal in die Höhe schrauben. Heute legt Volkswagen die Zahlen zum dritten Quartal vor.

  • Apple startet die Vorbestellungen für sein neues iPhone X. Branchenbeobachter und Börsianer erwarten sich davon Hinweise darauf, wie viele der neuartigen Geräte der Konzern ins wichtige Weihnachtsgeschäft bringen kann. Die Frage ist, wie schnell die Lieferzeiten sich auf mehrere Wochen oder gar Monate verschieben werden.

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Heute vor...

...80 Jahren wird ein neues Patent angemeldet: Das Fotokopierverfahren. Erfunden haben es derUS-Physiker Chester Carlson und sein Mitarbeiter Otto Kornei.

Das ist in den sozialen Netzwerken los:

Hamburg Nach dem gewaltsamen Tod eines zweijährigen Mädchens in Hamburg ist der tatverdächtige Vater weiter auf der Flucht. Dem Jugendamt in Hamburg war der Vater scheinbar bekannt. Zwei Mal war in alten Akten das Wort Kindeswohlgefährdung gefallen.mehr...

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