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Niederländischer Investor übernimmt Hosenhersteller Gardeur

Mönchengladbach. Der insolvente Hosenhersteller Gardeur ist von der Rotterdamer Duijndam-Gruppe übernommen worden. Ziel sei es, Gardeur mittelfristig auszubauen, teilten das Unternehmen und der Insolvenzverwalter am Montag in Mönchengladbach mit. Die familiengeführte Gruppe aus den Niederlanden sei bereits seit mehr als 30 Jahren im Bereich Handel und Textilien aktiv.

Gardeur hatte Anfang Oktober Insolvenz anmelden müssen. Der vorläufige Insolvenzverwalter Biner Bähr hatte jedoch von mehreren Interessenten an dem Unternehmen berichtet.

Insgesamt beschäftigt der Hosenhersteller etwa 1650 Mitarbeiter. Der größte Teil davon arbeitet allerdings in den nicht von der Insolvenz betroffenen Fabriken in Tunesien. In der Zentrale in Mönchengladbach sind etwa 230 Menschen beschäftigt. Hier wurden bereits 66 Stellen abgebaut.

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