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Fußball-Landesliga: Eintracht in Burgsteinfurt

Niehues: „Wir sind einfach jetzt dran“

AHAUS „Am Sonntag zählen allein die drei Punkte!“ Forsch wie kurz bringt der Ahauser Coach Jens Niehues die Zielsetzung für das Auswärtsspiel beim SV Burgsteinfurt (Liedekerker Straße 67 in Burgsteinfurt). Und ein Blick auf die Tabelle lässt kaum andere Schlüsse zu. Die Eintracht ist zwar Tabellensiebter, die fünf Punkte stellen allerdings kaum zufrieden.

Niehues: „Wir sind einfach jetzt dran“

Im jüngsten Heimspiel gegen Altenberge wurde das aktuelle Manko deutlich. Andre van den Berg (l.) und Co. machen aktuell aus fußballerischer Überlegenheit zu wenig.

Das Verhältnis zwischen spielerischen Auftritten und Ergebnissen passt derzeit nicht. „Wir haben mit Ausnahme der Partie in Lengerich weitestgehend guten Fußball gespielt und überzeugt. Da ist ein Saisonsieg aus vier Spielen einfach zu wenig“, fasst Niehues die Lage zusammen. Daran werde man intensiv arbeiten. Ein Manko ist gewiss, dass bei phasenweiser deutlicher Überlegenheit die Torausbeute zu gering war, hintenheraus wurden den Gegnern zu einfache Treffer gewährt: „Da müssen wir noch die Waage hinbekommen.“ In Burgsteinfurt erwartet der Trainer einen „unangenehm zu spielenden Gastgeber“: „Die agieren mit allen möglichen Mitteln, das haben sie bereits zum Abschluss der abgelaufenen Saison gezeigt, als sich die Mannschaft erst im letzten Moment die Klasse erhielt. Vieles wird über lange und zweite Bälle gehen.“ Spielerische Tugenden seien folglich weniger gefragt. „Zweikampfhärte“ könne ein Schlüsselfaktor werden. „Wir stellen uns auf ein intensives Spiel ein. Um den nötigen Fokus auf das Wesentliche abrufen zu können, müssen wir alles, was bisher passiert ist, ausblenden.“ Die Trainingswoche und aktuelle Personalsituation stimmen den Trainer hoffnungsvoll.

Viele Optionen

Allein Hendrik Vennemann musste krankheitsbedingt ein wenig zurückstecken, Co-Trainer Andre Hippers kehrt erst am Sonntag aus dem Urlaub zurück. Aber: „Der breite Kader gibt uns viele Optionen. Viele Spieler sind derzeit ganz nah dran an der ersten Elf.“ Insgesamt sei man guter den Dinge, den Bock umzustoßen: „Wir müssen den Knoten platzen lassen, wir sind einfach jetzt dran.“

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